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Oldenburg zerlegt die Phantoms von außen

Phantoms-Aufbau James Florence legte gestern in Oldenburg acht Assists auf. Seinen guten Wurf hatte er allerdings in Braunschweig vergessen (drei Punkte, 1/8 aus dem Feld). Foto (Archiv): T.A.

Basketball-Bundesliga: Phantoms verlieren in Oldenburg mit 70:95.

Von Christoph Matthies, 15.02.2014.

Braunschweig. Nichts war’s mit der erhofften Serie für den Angriff auf die Playoffs: Nach der gestrigen 70:95-Niederlage in Oldenburg haben die Phantoms-Basketballer wieder an Boden auf den ersehnten achten Tabellenplatz verloren.

Als Oldenburgs Rickey Paulding eine Minute vor der Pause von der Dreierlinie traf, hatten die gut 30 mitgereisten Braunschweiger Fans ein Déjà-vu der unangenehmen Art. War es doch schon der zehnte Wurf von jenseits der 6,75-Meter-Linie, den die gastgebenden Baskets, Vierter der Basketball-Bundesliga, den Phantoms eingeschenkt hatten. Darunter einige offene, aber auch ein paar schwierige Versuche, die irgendwie das Netz fanden.

Die Phantoms hatten gut begonnen, nach vier Minuten noch mit 10:7 geführt, ehe die Oldenburger ihr heißes Händchen entdeckten und ausgiebig davon Gebrauch machten. Als die Halbzeitsirene ertönte, hatten die Oldenburger 83 Prozent (10/12) ihrer Dreier verwandelt und führten mit 53:31. Die Braunschweiger waren bis dahin nur mit einem von sieben Distanzwürfen erfolgreich. Einziger kleiner Lichtblick im Team von Raoul Korner: Centertalent Maurice Pluskota, der einige Anspiele in die Zone gut nutzte und in sieben Minuten dreimal in Korbnähe vollstreckte.
Wer auf eine Trotzreaktion der Phantoms hoffte, die gegen die anderen Niedersachsenrivalen aus Quakenbrück und Vechta zuletzt gute Leistungen geboten hatten, wurde enttäuscht. Auch wenn es nach der Pause offensiv besser lief: Die Oldenburger trafen weiter sicher. Eine Minute vor Beginn des Schlussviertels war die Partie nach einem Dreier von Julius Jenkins (14 Punkte) beim Zwischenstand von 79:53 schon entschieden. Zu diesem Zeitpunkt musste Phantoms-Forward Aaron Doornekamp nach seinem fünften Foul, einem technischen, bereits von außen zusehen.

Nach der Pleite gegen das Team von Ex-Phantoms-Coach Sebastian Machowski sind die Playoffs für Braunschweig wieder weit weg. Durch einen Heimsieg haben die bis gestern achtplatzierten Ludwigsburger den Vorsprung auf drei Siege erhöht.

Phantoms-Punkte: McElroy 14, Swann 13, Visser 12, Pluskota 10, Nana 9, Florence 3, Bogdanov 3, Kulawick 2, Land 2, Doornekamp 2.
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