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Ohne drei Stammspieler gut verkauft

Basketball-Bundesliga: New Yorker Phantoms verlieren mit 79:88 (34:41) gegen den Deutschen Meister aus Bamberg.

Von Christoph Matthies, 29.01.2012

Braunschweig. Stark gekämpft und trotzdem verloren: Nach der 79:88-Heimniederlage gegen die Baskets Bamberg konnten die Phantoms gestern Abend erhobenen Hauptes das Parkett der Volkswagenhalle verlassen.

Nach Rich Melzer, der seit Anfang des Jahres an einer Fingerfraktur laboriert, musste zu Wochenbeginn auch Comboguard LaMarr Greer mit Rückenbeschwerden das Training quittieren. Am Donnerstag kam es dann noch dicker, als mit Stephen Dennis auch der vermeintliche Greer-Ersatz in der Startfünf mit einer Knieverletzung die Segel streichen musste.
Trotz der drei Ausfälle zeigten die Braunschweiger von Beginn an nur wenig Respekt vor dem Euroleague-Team aus Oberfranken. Für den ersten Höhepunkt aus Braunschweiger Sicht sorgte nach vier Minuten Shooting Guard Michael Umeh, der in der Verteidigung gut aufpasste, den Ball eroberte und den Ein-Mann-Fastbreak per Dunking zur 6:5-Führung abschloss. Noch drei weitere Male bewies Umeh, der sein bisher bestes Spiel für die Phantoms machte, im ersten Viertel seine Schnelligkeit, als er seine Gegenspieler einfach stehen ließ und athletisch per Dunk oder Korbleger vollendete.
Mit nur vier Punkten Rückstand (19:23) gingen die Phantoms in den zweiten Spielabschnitt, in dem vor allem die beiden Junioren-Nationalspieler der Phantoms für Begeisterung bei der Saisonrekordkulisse von 4715 Zuschauern in der VW-Halle sorgten. So fand Dennis Schröder seinen jungen Center-Kollegen Daniel Theis zum Alley-oop-Dunk, mit einem spektakulären Block gegen Bambergs Brian Roberts riss Theis das Publikum von den Sitzen. Das Wichtigste aber: Die Phantoms blieben auf Tuchfühlung, der Pausenrückstand betrug nur sieben Punkte.
Auch in Halbzeit zwei blieb die Partie spannend, auch deshalb, weil die Phantoms um Kapitän Nils Mittmann ihre Dreipunktewürfe sicher in der gegnerischen Reuse versenkten. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Stimmung in der Halle nun hitziger, was nicht zuletzt an einigen umstrittenen Entscheidungen der Unparteiischen lag. „Ohne Schieris habt ihr keine Chance“, hallte es durch das weite Rund – tatsächlich war es am Ende aber doch das ausgeglichen punktende Team des Tabellenführers (Topscorer: Tibor Pleiß und Anton Gavel mit je 17 Punkten), das die tapfer kämpfenden Phantoms abgeklärt auf Distanz hielt.
Für die Phantoms punkteten: Umeh 18, Mittmann 16, Jorovic 14, McElroy 9, Visser 8, Theis 7, Schröder 4, Kulawick 3.
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