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Ohne die nötige Intensität eine leichte Beute für die Drachen

Basketball-Bundesliga: Phantoms müssen sich in Quakenbrück mit 80:101 geschlagen geben.

Von Christoph Matthies, 15.04.2012.


Braunschweig. Gegen die stärker und tiefer besetzten Dragons gingen Braunschweigs Korbjäger gestern als Verlierer vom Feld. 101:80 (53:47) hieß es am Ende für die Heimmannschaft aus Quakenbrück.

Noch am Mittwoch hatten die Phantoms das erlebt, was der Volksmund als „Glück im Unglück“ bezeichnet. Zwar war die unnötige 88:91-Heimniederlage gegen Bayern München nicht eingeplant gewesen und sorgte für einen kleinen Rückschlag im spannenden Rennen um die Playoff-Plätze. Durch die gleichzeitigen und eher unerwarteten Niederlagen von Oldenburg und Bonn aber änderte sich nur wenig an der weiterhin guten Ausgangsposition der Phantoms.
Dennoch sollte gestern bei den bereits für die Playoffs qualifizierten Dragons in Quakenbrück, dem neuen Klub von Ex-Phantom Brandon Thomas, ein Sieg her, um sich ein gewisses Polster vor den entscheidenden drei Partien der regulären Saison zu schaffen. Und zunächst sah es nicht schlecht aus für das Machowski-Team, das in der mit 3000 Zuschauern ausverkauften Artland-Arena nach zweieinhalb Minuten durch einen Mitteldistanztreffer von Michael Umeh mit 6:0 in Führung ging. Doch die Dragons, angeführt von ihrem knapp 1,70 Meter großen Playmaker David Holston (17 Punkte), fanden bald zu ihrem Spiel und gestalteten das Duell bis zur ersten Viertelpause ausgeglichen (21:21).
Während beide Teams im Verlauf der ersten Halbzeit gut trafen, fehlte es gerade bei den Phantoms an der Intensität in der Verteidigung, die man in einer so wichtigen Partie erwarten sollte. Dies änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Im Gegenteil: Der Braunschweiger Sechs-Punkte-Rückstand (47:53) zur Halbzeit wuchs zwischenzeitlich bis auf 19 Zähler an, mit einer Zwölf-Punkte-Hypothek ging es in den Schlussabschnitt. Doch auch in den letzten zehn Minuten schafften es die Phantoms nicht, eine Wende zu erzwingen. So fiel das Endergebnis mit 101:80 angemessen deutlich aus.
Für die Phantoms punkteten: Melzer 18, Jorovic 15, Umeh 10, Visser 9, Milosevic 6, McElroy 6, Greer 6, Schneiders 4, Kulawick 3, Mittmann 3.
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