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Offensiv-Akteur gesucht

Fußball: Eintracht trennt sich von Banser, Morabit und Yilmaz.

Von Elmar von Cramon, 19.05.2010

Braunschweig. Die Eintracht-Verantwortlichen basteln weiterhin am Kader für die neue Fußball-Spielzeit in der 3. Liga und legen den Focus nun vermehrt auf den Offensivbereich, nachdem mit Markus Unger und Benjamin Kessel zunächst zwei defensivorientierte Spieler verpflichtet worden waren: „Wir sehen uns nach einem Akteur für die Offensive um, dies kann sowohl ein Stürmer als auch ein Offensivallrounder sein“, erklärt Marc Arnold.

Der 39-Jährige hatte zuvor den Abschied von drei weiteren Akteuren des bisherigen Kaders vermeldet. So werden nach Jan Schanda und Kingsley Onuegbu auch Fait-Florian Banser, Smail Morabit und Fatih Yilmaz nicht mehr in blau-gelb auflaufen: „Es sind verschiedene Gründe, teilweise ist man auch finanziell nicht zusammengekommen“, sagt Arnold.
Sowohl Banser (24 Spiele/zwei Saisontore) als auch Morabit (31 Partien/null Treffer) konnten die Eintracht-Verantwortlichen nicht davon überzeugen, in der kommenden Saison zur sportlichen Weiterentwicklung des Offensivbereichs beitragen zu können. Auch Yilmaz (ein Saisonseinsatz) versäumte es, in seinen zwei Spielzeiten als Eintracht-Profi, sich als Alternative im defensiven Mittelfeld zu präsentieren.
Wohl ebenfalls feststehen dürfte der Abgang von Tim Danneberg: „Seine Aussage, in die zweite Liga wechseln zu wollen, steht nach wie vor im Raum, genauso wie unser Angebot“, erklärt Arnold. Mit der Unger-Verpflichtung habe der Verein sich jedoch auf einen Abgang vorbereitet: „Die Tür ist nicht zu, doch ab einem gewissen Zeitpunkt muss man sich nach Alternativen umsehen“, sagt der Ex-Profi weiter.
Offen ist auch die Zukunft von Ex-Kapitän Dennis Brinkmann, mit dem in den kommenden Tagen gesprochen werden soll.
Unterdessen fiel am Montag die letzte sportliche Entscheidung in Bezug auf das Teilnehmerfeld der Dritten Liga in der kommenden Spielzeit. Hansa Rostock unterlag dem FC Ingolstadt auch im Rückspiel der Relegation und wird damit in der kommenden Saison Ligakonkurrent der Blau-Gelben.
„Unter Zuschauergesichtspunkten ist Hansa Rostock sicherlich attraktiver als der FC Ingolstadt“, erklärt Arnold, der die drei Zweitliga-Absteiger generell als unberechenbar ansieht: „Wehen war in der abgelaufenen Saison zu Beginn sehr schlecht, während Osnabrück und Ingolstadt der direkte Wiederaufstieg gelang. Wir müssen also abwarten, wie den abgestiegenen Mannschaften die Neuformierung ihres Kaders gelingt.“
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