Anzeige

Nur wenig Bewegung auf den ersten sechs Tabellenplätzen

Torjubel bei einem seiner bisherigen fünf Treffer: Eintrachts Ken Reichel. Foto: Hübner

Fußball: Eintrachts Spieler Ken Reichel und Salim Khelifi bei der Torschussquote vorn.

Von Elmar von Cramon, 11.03.2016.

Braunschweig. Mit jeweils zwei Siegen und Niederlagen sowie vier Remis rangieren Eintrachts Zweitliga-Fußballer momentan auf Platz neun der Rückrundentabelle, konnten allerdings nach der Winterpause erst eine von sechs Partien für sich entscheiden.

Die Tabellensituation hat sich seit dem 0:2 gegen RB Leipzig jedoch nicht verändert. Damals tauschte die Mannschaft von Torsten Lieberknecht mit dem VfL Bochum den Tabellenplatz und rutschte auf Rang sechs. Kurios: Keine der Mannschaften auf den ersten sechs Plätzen hat ihre Tabellenposition seitdem verändert.
Mit sieben Gegentoren teilen sich die Blau-Gelben zusammen mit dem FC St. Pauli und dem VfL Bochum den vierten Platz in der Gegentorstatistik. Gleich viele erzielte Treffer bedeuten jedoch lediglich Platz 14 in der Rangliste der torgefährlichsten Teams im Rückrundenvergleich. Dieses Bild spiegelt sich auch in den auf die Gesamtsaison bezogenen Statistiken wieder: Zwölfmal blieb Keeper Rafal Gikiewicz ohne Gegentreffer und wird dabei nur von St. Pauli-Keeper Robin Himmelmann übertroffen, der insgesamt 13 Mal eine „weiße Weste“ behielt. Zehnmal blieb die Eintracht-Offensive aber auch ohne eigenen Treffer.
In den ersten 45 Minuten aller Spiele gelangen den Löwen nur zehn Treffer, weniger als die Hälfte der im zweiten Durchgang erzielten 21 Tore.
Die Chancenverwertung entspricht mit 14,0 Prozent fast exakt dem Ligadurchschnitt von 14,1 Prozent. Die nur sechs von den Angreifern erzielten Punktspieltreffer sind jedoch schlechtester Wert aller Mannschaften.
Die Abwehrspieler trafen sechsmal, während das Mittelfeld 18 Tore beisteuerte, beides überdurchschnittlich gute Werte. Verbesserungsbedarf besteht hingegen bei eigenen Eckbällen und der offensiven Lufthoheit: 34 Ecken segelten in den gegnerischen Strafraum, aus denen nur ein einziger Treffer resultierte; außerdem belegen die Blau-Gelben mit nur zwei Kopfballtoren den vorletzten Rang in der Statistik.
Wer wagt gewinnt, könnte das Motto bei der Torschussquote lauten: Die beiden treffsichersten Braunschweiger Akteure, Salim Khelifi (sieben Tore) und Ken Reichel (fünf Treffer), gaben auch die meisten Schüsse auf das gegnerische Tor ab. Während Reichel auf 46 Schussversuche kommt, probierte es Khelifi 45 Mal.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.