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Nur eine US-Spielerin für den Klassenerhalt

Trainerin Juliane Höhne. T.A.

Basketball: Saisonstart der Frauen am Sonntag.

Von Christoph Matthies, 23.09.2016.

Braunschweig. Mit einer weitgehend neu formierten Mannschaft starten Eintrachts Basketball-Damen am Sonntag (17 Uhr, Sporthalle Alte Waage) in die Zweitliga-Saison. Schon gegen Aufsteiger Krofdorf dürfte deutlich werden, dass die blau-gelben Korbjägerinnen vor einer ganz schweren Spielzeit stehen.

„Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen und am Ende den Klassenerhalt schaffen“, formuliert Juliane Höhne die Ziele für die kommenden Monate. Höhne hat Pierre Hohn, der zum Kooperationspartner nach Wolfenbüttel gewechselt ist, auf der Trainerposition abgelöst. Mit vielen jungen Spielerinnen, darunter der erst 13-jährigen Jugend-Nationalspielerin Tessa Strompen, will die Eintracht diese Ziele erreichen. Dabei hat das Team bisher allerdings nur eine Amerikanerin zur Verfügung – an der Verpflichtung einer weiteren Importspielerin für die Center-Position wird allerdings eifrig gearbeitet.

Die Hoffnungsträgerin im Spielaufbau heißt Felicia Barron. „Felicia ist kein wahrer Point Guard, aber ich musste mich für jemanden entscheiden, der den Ball bringt und punktet“, sagt die Trainerin über ihren verlängerten Arm auf dem Spielfeld. Die Amerikanerin zeigte in der Vorbereitung gute Leistungen, „man merkt ihr allerdings schon noch an, dass sie länger nicht auf hohem Niveau gespielt hat.“
Neben Barron soll besonders Flügelspielerin Mareike Müller das Team tragen. Eine ungewohnte Rolle für die 21-Jährige, die beim Erstligisten Halle zuletzt nur wenig Spielzeit bekam.

Nicht nur wegen der 40:65-Pokalpleite am Sonntag gegen Göttingen wird die Eintracht in der Liga nicht allzu hoch gehandelt. „Wenn uns jetzt alle als Abstiegskandidaten Nummer eins betrachten, dann nehmen wir diese Rolle an und werden beweisen, dass dies nicht der Fall ist“, gibt sich Höhne kämpferisch.
Gegen Krofdorf, die als Aufsteiger über vier Ausländerinnen und eine Ex-Nationalspielerin verfügen, sind die Braunschweigerinnen klarer Außenseiter. Mit Suska Berger und wohl auch Veronica Slazyk fehlen ihnen verletzungsbedingt beide etatmäßigen Center.
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