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Nur ein knapper 1:0-Erfolg für Eintracht

Konnte bei seinem ersten Einsatz für die Blau-Gelben überzeugen: Neuzugang Seung-Woo Ryu (l.). Foto: Susanne Hübner

DFB-Pokal: Fußball-Zweitligist gewinnt mit 1:0 beim Bremer SV – Havard Nielsen schießt das Tor des Tages.

Von Elmar von Cramon, 16.08.2014.

Braunschweig. Mit einem knappen 1:0 (0:0)-Erfolg sicherten sich Eintrachts Zweitliga-Fußballer gestern den Einzug in die zweite Runde um den DFB-Pokal.

Vor 2901 Zuschauern auf Platz 11 des Bremer Weserstadions tat sich die Elf von Torsten Lieberknecht gegen Fünftligist Bremer SV sehr schwer und vermochte nur phasenweise zu überzeugen. Letztlich konnte der hochmotivierte Außenseiter seine Torchancen aber nicht nutzen, so dass die Blau-Gelben das glücklichere Ende für sich behielten.
Der für Vegar Eggen Hedenstad (muskuläre Probleme) in die Mannschaft gerutschte Benjamin Kessel sorgte nach dem Anpfiff erstmals für Gefahr, doch sein Zuspiel auf Dennis Kruppke konnte zur Ecke geklärt werden (3.). Nach einem Ballverlust von Salim Khelifi gegen Sebastian Kmiec kamen plötzlich die Hausherren zu einer Riesenchance: Der Ex-Einträchtler scheiterte jedoch an BTSV-Keeper Rafal Gikiewicz, der den Ball bei seiner Rettungsaktion allerdings gegen das Gesicht bekam (10.).
Anschließend waren dann wieder die Löwen am Drücker: Nach Zuspiel von Mirko Boland klärte Ahlers-Ceglarek gegen Kruppke zur Ecke (14.). Diese setzte Kessel gegen den Pfosten (15.), während der Nachschuss von Ken Reichel knapp am Tor vorbeistrich (16.). Spannend ging es auch im Eintracht-Strafraum zu: Erst verfehlte Christian Schwarz mit einem Heber das Eintracht-Gehäuse (17.), dann blieb David Otto an Matthias Henn hängen (19.), bevor Schwarz das Braunschweiger Tor von der Strafraumgrenze erneut knapp verfehlte (20.). Die Bremer legten den Respekt vor dem Erstligaabsteiger zusehends ab, während sich die Blau-Gelben im Vorwärtsgang schwer taten. Vor dem Wechsel wurde es nochmals spannend: Zunächst wurde Havard Nielsen nach einem Boland-Pass in den Strafraum beim Torschuss durch einen Gegenspieler getroffen, die Pfeife von Schiedsrichter Martin Thomsen blieb jedoch stumm (36.).
Unmittelbar vor dem Pausenpfiff dann eine Schrecksekunde für die etwa 2000 mitgereisten Eintracht-Fans: Otto setzte sich über den rechten Flügel durch, fand in der Mitte Mattheus Wild, der den Ball aber an die Latte drosch (45.).
Nach dem Wechsel wurde die Einwechslung von Neuzugang Ryu prompt belohnt: Nach Zuspiel von Norman Theuerkauf setzte sich der neue Mann bis zur Grundlinie durch, passte auf Zuck, dessen Heber Nielsen aus fünf Metern zum 1:0 ins Tor köpfte. Sicherheit gab die Führung aber zunächst nicht: Nach einem langen Ball waren sich Gikiewicz und Marcel Correia uneins, doch Imam Bi-Ria vergab nach Glanzparade von Gikiewicz aus der Drehung die Riesenchance zum Ausgleich (50.).
Anschließend konnten die Blau-Gelben das Geschehen weitestgehend an sich reißen, trotz deutlich mehr Ballbesitz aber kaum gefährliche Aktionen verzeichnen, während der BSV auf Konter lauerte. Erst gegen Ende der Partie wurde es nochmals turbulent. Zunächst köpfte Reichel nach einer Kruppke-Flanke von rechts nur knapp am Bremer Gehäuse vorbei (84.), dann sorgte eine Unachtsamkeit auf der Gegenseite für Gefahr: Correia verschätzte sich nach einem langen Pass, so dass Simon Cakir freie Bahn in Richtung Eintracht-Gehäuse hatte, letztlich aber am glänzend reagierenden Gikiewicz scheiterte (85.). Die letzte Chance des Spiels hatten dann wieder die Blau-Gelben, doch der eingewechselte Orhan Ademi schob den Ball in der Schlussminute am Tor vorbei (90.).
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