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Nur Bamberg spricht vom Meistertitel

Oliver Braun. Foto: SH

Tip-Off-Meeting der Basketball-Bundesliga.

Von Christoph Matthies, 29.09.2013

Berlin. Vertreter aller 18 Klubs der Basketball-Bundesliga trafen sich gestern in der Berliner O2-World, um Perspektiven, Strukturen und Ziele ihrer Teams für die am 3. Oktober beginnende BBL-Saison darzulegen. Am Abend fand dann die Champions-Cup-Partie zwischen Pokalsieger Alba Berlin und Meister Bamberg statt.

Zunächst ließ es sich Thomas Braumann, Präsident der AG Basketball-Bundesliga, aber nicht nehmen, vor dem Saisonstart Euphorie zu verbreiten. Neue Rekorde bei Zuschauern (Schnitt: 4435) und Umsätzen der Vereine, außerdem passable Einschaltquoten: „Die Braut ist in den vergangenen Jahren etwas hübscher geworden“, bemerkte Braumann hinsichtlich der Verhandlungen über einen neuen TV-Vertrag, die spätestens 2014 anstehen.
Dann aber die Team-Manager. Marco Baldi etwa, der klarmachte, dass Alba Berlin das „Wettrüsten“ zwischen Bamberg und Bayern nicht mitmachen könne und wolle. Oder Stefan Niemeyer, Vorsitzender von Rasta Vechta: „Wir sind unheimlich stolz und können es noch gar nicht fassen“, schilderte der Klubchef die gegenwärtige Gefühlslage beim sympathischen Aufsteiger, der den Zweitliga-Durchmarsch schaffte.
Beim Formulieren der Saisonziele hielten sich die meisten Anwesenden jedoch bedeckt. Nur Wolfgang Heyder, Manager der Bamberger, kommunizierte nach vier Meisterschaften in Folge die Titelverteidigung: „Ich kann sagen, dass wir dieses Ziel auch nächste Saison erreichen wollen.“
Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun nannte keine konkrete Platzierung, gab sich aber ambitioniert: „Meine Ziele für nächstes Jahr sage ich Ihnen lieber nicht, sonst würden Sie mich einliefern.“ Tiefstapeln geht anders.
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