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Nominierung für den NFV

Fußball: Drei Spieler der Freien Turner treten für die niedersächsische Auswahl an.

Von Robin Koppelmann, 05.09.2010.

Braunschweig. Marvin Luczkewicz, Dominik Franke und Marco Behrens sind alle unter 21 Jahre alt und erhielten eine Einladung. Doch die drei jungen Männer wurden nicht, wie bei anderen Jugendlichen in ihrem Alter üblich, auf eine Geburtstagsfeier oder einen Kinobesuch geladen, die Post kam vielmehr vom Niedersächsischen Fußballverband (NFV). Denn die genannten drei sind Fußballer der Freien Turner, mit denen sie derzeit die Landesliga als Tabellenführer anführen. Dieser Erfolg ist auch den Scouts des Fußballverbandes aufgefallen und es erfolgte die Einladung für ein Sichtungstraining, bei dem sie auch auf die Eintracht-Spieler Sebastian Latwoski, Kevin Kluk und Igor Moritz treffen werden.

„Bei so einem Training kommen gut vierzig Spieler aus ganz Niedersachsen zusammen“, erklärt Marco Behrens, der dabei aber zurückhaltend verschweigt, dass es sich natürlich um die besten vierzig Spieler unter 21 Jahren handelt. „Wir haben in drei Teams gegeneinander gespielt und konnten uns beweisen“, erzählt Behrens weiter. Jede Mannschaft erhält einen eigenen Trainer, die Spiele werden von Experten des NFV beobachtet und ausgewertet. Mit Erfolg: Nur wenige Tage nach dem Sichtungstraining erhielten die drei Turner-Kicker erneut einen Brief vom Verband: Die Einladung für ein Testspiel der NFV-Auswahl gegen den TSV Havelse.
Am 14. September wird das Team, das einer niedersächsischen Juniorennationalmannschaft gleichkommt, in Barsinghausen um 18.30 Uhr antreten und von den 22 nominierten Spielern erhalten 18 dann das größtmögliche Geschenk: Die Teilnahme am bundesweiten U21-Länderpokal, der im Oktober in Duisburg stattfinden wird.
Sportlich gibt es bei diesem in der Öffentlichkeit kaum beachteten Wettbewerb nur wenig zu erreichen, Prämien und Pokale sind für die Spieler zweitrangig. Es zählt die Leistung auf dem Platz, denn die Zuschauer am Spielfeldrand bestehen zumeist aus Talentscouts der großen nationalen und internationalen Vereine. Soweit möchte Behrens dann aber doch nicht denken, im Oktober steht schließlich der Start seines Studiums in Braunschweig an.
Und dennoch freut sich der Spieler auf seine Chance: „Man kann ja nie wissen“, ergänzt er leicht schmunzelnd.
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