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Noch professioneller im Unterbau

„Wir wollen den Basketballstandort Braunschweig nachhaltig stärken“: Michael Doering (2.v.r.) kann auf die Hilfe von Jan Erdtmann, Stefan Schwope und Franz Matthies (v.l.) zählen. Foto: T.A.

Basketball: Phantoms und SG Braunschweig präsentierten gestern ihr neues Jugendkonzept.

Von Christoph Matthies, 18.05.2014.

Braunschweig. An guter Nachwuchsarbeit herrschte im Braunschweiger Basketball schon bisher kein Mangel, NBA-Export Dennis Schröder, die Entwicklung diverser BBL-Spieler und zahlreiche Titel im Jugendbereich sprechen eine klare Sprache. Gestern erläuterte Stefan Schwope, Phantoms-Geschäftsführer für Jugend und Soziales, gemeinsam mit Aufsichtsratschef Michael Doering und Stadtsportbund-Präsident Franz Matthies, wie die Arbeit mit jungen Spielern noch professioneller werden soll.

„Wir wollen die Standards im Jugendbereich ausbauen. Die SG funktioniert, aber unser Anspruch ist es, noch besser zu werden“, erklärt Schwope und freut sich über mehr finanzielle Mittel und dementsprechend mehr Personal. So wird etwa die Diplom-Sportlehrerin und ehemalige Bundesliga-Spielerin Iris Homann den Jüngstenbereich betreuen, in dem auch mit den Basketball-Mädchen der Eintracht zusammengearbeitet werden soll. Ein weiterer neuer Name im Trainerstab der SG ist Michael Huber, der aus dem Bayreuther Jugendprogramm an die Oker wechselt.

Eine Professionalisierung ist auch im medizinischen Bereich angepeilt. Der Sportmediziner Dr. Frank Kirstein wird gemeinsam mit Physiotherapeut Christian Knye feste Behandlungszeiten vor und nach Spielen anbieten, von der NBBL-Mannschaft bis runter zum U13-Nachwuchs sollen sich die jungen Basketballer an das Gesundheitsteam wenden können. Beschlossen wurde auch eine Ausweitung von medizinischen Eingangsuntersuchungen und in der Leistungsdiagnostik. Bis August sollen zudem Seminare stattfinden, um die Jugendtrainer sportmedizinisch zu schulen.

Das neue Jugendkonzept, das von Uwe Fritsch, Aufsichtsratsvertreter von Mitgesellschafter Volkswagen, angeschoben und koordiniert wurde, ist zunächst auf drei Jahre mit Option auf zwei weitere Jahre angelegt. Sponsoren werden für das Projekt jährlich eine knapp sechsstellige Summe zur Verfügung stellen.
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