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„Noch eine Schippe drauflegen“

3. Fußball-Liga: Eintracht will am Sonnabend im Spiel gegen Dresden wieder punkten

Von Elmar von Cramon, 25.03.2009

Braunschweig. Zu einem weiteren „Sechs-Punkte-Spiel“ treten die Drittligafußballer von Eintracht am Sonnabend an. In der Partie gegen Dynamo Dresden (Anstoß 14 Uhr) wollen die Blau-Gelben den spielerischen Aufwärtstrend wieder in Punkte ummünzen.

„Gegen Wuppertal hat eigentlich alles gestimmt. Keine Tore erzielt zu haben ist der einzige Vorwurf, den ich der Mannschaft machen kann“, resümierte Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold nach der Partie im bergischen Land. Bis zum Sechzehnmeterraum sei das Spiel der Blau-Gelben in Ordnung gewesen, allerdings habe man die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen lassen.
Gegen Dresden verlangt der 38-Jährige eine Fortsetzung des zuletzt gut organisierten Spielaufbaus in Verbindung mit mehr Entschlossenheit im Abschluss: „Wir wollen gegen Dresden Torerfolge erzwingen. Ich verlange von der Mannschaft, in allen Bereichen eine Schippe draufzulegen.“ Von den Sachsen erwartet Arnold eine engagierte Vorstellung, nachdem ihnen in Burghausen ein Befreiungsschlag geglückt war: „Sie wollen uns unten mit hineinziehen. Wir müssen kämpferisch dagegenhalten, ohne unsere spielerische Linie zu verlieren.“ Insgesamt sieht Arnold die Entwicklung des Teams nach der Winterpause positiv. Mit Ausnahme des schwachen Spiels in Offenbach habe sich die Mannschaft in allen Bereichen verbessert gezeigt: „Es ist eine Entwicklung erkennbar. Vor allem, weil wir nicht sehr oft viele Torchancen zugelassen haben“, verweist er auf den selten unter Dauerbeschuss stehenden Jasmin Fejzic.
Umgekehrt hat der Ex-Profi allerdings Mängel festgestellt, die sich besonders auf das Herausarbeiten von Torchancen durch Eckbälle beziehen: „Hier passiert insgesamt zu wenig, auch wenn wir oft das Pech haben, dass der Ball nach einer Ecke zum Gegner springt“, erklärt Arnold, nachdem Eintracht ein 9:1-Eckenplus in Wuppertal nicht nutzen konnte.
In die Pflicht sieht er dabei auch die dann aufrückenden Abwehrspieler, von denen bis auf Deniz Dogan (Elfmetertor in Paderborn) noch keiner einen Treffer erzielen konnte.
Freistoßspezialist Christian Lenze, der im Hinspiel zur Eintracht-Führung traf, droht nach einer schweren Knieprellung mit Fleischwunde gegen Dynamo auszufallen. Valentin Nastase, der sich am Sonnabend gemeinsam mit seiner Frau Mirela über die Geburt von Sohn Patrick Stefan freuen durfte, steht hingegen wieder zur Verfügung. Ausfallen werden weiterhin Matthias Henn und Ken Reichel, Riley O’Neill ist dagegen gestern wieder ins Lauftraining eingestiegen.
So könnte Eintracht spielen: Fejzic – Boland, Dogan, Schanda, Brinkmann – Rodrigues, Lenze (Kruppke), Danneberg, Pfitzner – Kruppke (Onuegbu), Schied.
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