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„Nie die Ordnung verloren“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht besiegt Ingolstadt 3:0 durch Tore von Kumbela (2) und G. Korte.

Von Elmar von Cramon, 18.11.2012

Braunschweig. Eintrachts Zweitliga-Fußballer führen die Liga weiter unangefochten an. Auch der FC Ingolstadt vermochte den Spitzenreiter gestern nicht zu stoppen und unterlag dem Team von Torsten Lieberknecht im Eintracht-Stadion mit 0:3 (0:1).

Während sich die Gäste nach der ersten Auswärtsniederlage dieser Spielzeit erst mal aus dem Titelrennen verabschiedeten, hat Eintracht satte sechs Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten Kaiserslautern. In einer von Beginn an taktisch geprägten Partie gaben die Gäste durch Matip (3.), den ersten Warnschuss ab, bevor sich auch Eintracht durch Norman Theuerkauf (Freistoß über das Tor, 5.) langsam in Richtung gegnerischen Strafraum vortastete.
Beide Teams bemühten sich darum, Feldvorteile zu verbuchen, klare Chancen blieben zunächst jedoch Mangelware. Jonas Erwig-Drüppel (17., 19.) und Domi Kumbela verfehlten das Tor knapp (20.), Eintracht-Keeper Daniel Davari konnte sich bei Matips abgefälschtem Schuss (23.) und Eiglers überraschendem Distanzversuch auszeichnen (33.). Das erste Tor verbuchte schließlich Eintracht für sich: Kumbela setzte sich nach Zuspiel von Kruppke gegen zwei Ingolstädter durch und überwand FCI-Keeper Özcan aus rund zwölf Metern.
Nach dem Pausentee wurden die Gäste stärker, vor allem der eingewechselte Kormaz stellte die Abwehr der Blau-Gelben vor einige Probleme: Zunächst legte der türkischstämmige Österreicher seinem Teamkollegen Caiuby eine Kopfballchance auf (47.) und scheiterte kurz darauf mit einem Volleyschuss an Davari (49.). Doch auch Eintracht strahlte im Vorwärtsgang Gefahr aus: Mirko Boland prüfte den überraschten Özcan mit einem Distanzschuss, der im Nachfassen dann gegen Kumbela klären musste (60.). Kurze Zeit später scheiterte Kruppke mit einer Direktabnahme am Gästekeeper, während Davari auf der anderen Seite gegen Leitl parierte (64.).
Die Oberbayern blieben stets gefährlich, doch Eintracht hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als der eingewechselte Schäffler per Kopf den Pfosten traf (70.). Schließlich wendete sich die Partie endgültig zugunsten der „Löwen“. Marc Pfitzner schickte den eingewechselten Orhan Ademi auf die Reise, dessen Querpass Kumbela eiskalt zur Vorentscheidung einschob (76.). Genug hatten die Blau-Gelben damit allerdings noch nicht: Kruppke bediente Kumbela, dessen Maßvorlage Gianluca Korte zu seinem ersten Zweitliga-Treffer einnickte (81.) und damit den Schlusspunkt unter einen verdienten Erfolg setzte.
„Wir haben nie die Ordnung verloren und zum richtigen Zeitpunkt den zweiten Treffer erzielt“, freute sich Eintracht-Coach Lieberknecht.
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