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Nicht ausruhen auf dem besten Start seit vier Jahren

Immer auf der Suche nach einer Anspielstation: Immanuel McElroy. Foto: Agentur Hübner

Basketball-Bundesliga: Gegen Tübingen wollen die Phantoms am Sonnabend (19.30 Uhr, VW-Halle) erneut punkten.

Von Christoph Matthies, 30.10.2013.

Braunschweig. Am Sonnabend glückte in Hagen der erste Auswärtssieg (105:100), zu Hause haben die Phantoms-Basketballer weiterhin eine weiße Weste. Dies soll auch so bleiben, wenn das Team von Raoul Korner am Sonnabend um 19.30 Uhr die Walter Tigers Tübingen in der Volkswagenhalle empfängt.

Mit vier Siegen aus sechs Partien haben die Phantoms den besten Saisonstart seit vier Jahren hingelegt. Dennoch sieht Headcoach Raoul Korner viel Raum für Verbesserungen, besonders in der Defensive, wo sein Team den Hagenern zuletzt auch eine dreistellige Ausbeute erlaubte. „Wir haben uns die 100 Punkte noch mal angeguckt und analysiert“, berichtet der Österreicher vom Videostudium. Neben den individuellen Fehlern gelte es besonders, unnötige Ballverluste, in Halbzeit eins in Hagen ein großes Problem, in den Griff zu bekommen.
Äußerst zufrieden konnte der Coach am Sonnabend dagegen mit der Phantoms-Offensive sein. 105 Punkte, ohne dass es in die Verlängerung ging, erzielte ein Braunschweiger Team zuletzt im Januar 2000. Der Gegner hieß damals ebenfalls (Brandt) Hagen, gespielt wurde beim 105:89-Sieg noch in der Alten Waage.
Es war am Sonnabend in Hagen erneut keine „One-Man-Show“ eines Isaiah Swann, alle Spieler der Startfünf erzielten mindestens 14 Punkte. „Wenn ein Spieler heißläuft, wollen wir ihn natürlich auch gezielt in Szene setzen“, erläutert Korner. Dies habe etwa mit Center Kyle Visser, der unter dem Hagener Korb dominierte (22 Punkte), gut geklappt. Dennoch sei Basketball in erster Linie ein Teamspiel, das ohne Akteure wie Immanuel McElroy, der nicht vorrangig für Punkte zuständig ist, nicht funktioniere. „Mac ist sehr kreativ, findet seine Mitspieler und hat Assist-Werte, über die sich viele Aufbauspieler freuen würden“, lobt Korner den Routinier und starken Verteidiger, der mit 14 Punkten, sieben Assists und fünf Rebounds erneut als Allrounder glänzte.
Im Heimspiel gegen Tübingen wird es „Imac“ als Verteidiger wahrscheinlich mit Alex Harris zu tun bekommen, den Coach Korner als talentiertesten Offensivspieler im Kader der Schwaben ausgemacht hat. Trotz der 14,7 Punkte des US-Flügels gelang dem Team von Trainer Igor Perovic allerdings erst ein Sieg aus sechs Partien. Besonders Rückkehrer Nils Mittmann dürfte bei seinem Ex-Klub heiß sein auf den ersten Auswärtserfolg.
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