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Neuzugang Christoffer Nyman: „Fantastischer Start für mich“

Kopfballduell: Eintrachts Neuzugang Christoffer Nyman im Spiel gegen Nürnberg. Foto: Hübner

Fußball: Traumhaftes Debüt gefeiert – Erster schwedischer Nationalspieler seit Hasse Borg.

Von Elmar von Cramon, 30.08.2016.

Braunschweig. Besser hätte das Drehbuch zum Debüt von Christoffer Nyman bei Eintrachts Zweitliga-Fußballern kaum geschrieben werden können: In der 67. Minute eingewechselt, setzte der Schwede mit seinem Treffer zum 6:1 gegen Nürnberg den Schlusspunkt unter einen außergewöhnlichen Nachmittag und beendete seine erste Woche bei den Löwen überaus erfolgreich.

„Das war ein fantastischer Start für mich hier in Braunschweig. Noch wichtiger war allerdings, dass wir das Spiel gewonnen haben“, freute sich der 23-Jährige, der vergangenen Dienstag von IFK Norrköping an die Hamburger Straße gewechselt war und nach wenigen Tagen sein Debüt und gleichzeitig auch seine Torpremiere feiern konnte: „Es war eine hektische Woche, ich hatte vor dem Spiel erst dreimal mit der Mannschaft trainiert. Es gab also kaum Zeit sich einzugewöhnen, umso schöner, dass ich nach so kurzer Zeit gleich zum Einsatz kam.“
Trotz des blendenden Einstands bleibt der 23-Jährige bescheiden: „Ich möchte mein Bestes zum Erfolg des Teams beitragen, egal, ob ich auf dem Platz stehe oder mal auf der Bank sitze.“ Unterschiede im sportlichen Bereich hat der vierfache Nationalspieler vor allem in Sachen Tempo ausgemacht, aber auch der Untergrund ist in Schweden witterungsbedingt oft ein anderer: „Das Tempo war trotz der Hitze sehr hoch, außerdem finden die Spiele in Schweden oft auf Kunstrasen statt.“
Außerhalb des grünen Rasens nahm Nyman in den ersten Tagen nach seiner Ankunft ausschließlich positive Eindrücke mit. „Die Stadt und der Verein haben mich mit schönem Wetter empfangen, das ist schon mal sehr gut“, lachte der Schwede und war von seiner neuen Heimat angenehm überrascht: „Braunschweig ist zwar doppelt so groß wie Norrköping, trotzdem wirkt die Stadt nicht hektisch, sondern eher gemütlich.“
Zeit zum Verschnaufen bleibt „Totte“ jedoch kaum. Am Tag seiner Vorstellung erhielt er eine Nominierung für die schwedische Nationalmannschaft, die am 6. September in Stockholm gegen die Niederlande zum WM-Qualifikationsmatch antritt: „Ich freue mich sehr darauf, denn bislang kam ich nur auswärts in Freundschaftsspielen zum Einsatz. Für mich ist es etwas ganz besonderes, zu Hause das Nationaltrikot zu tragen.“
Kommt er zum Einsatz, wäre er seit Hasse Borg der erste Eintracht-Profi im Trikot der „Tre Kronor“. Borg, der von 1977 bis 1983 für die Blau-Gelben auflief, absolvierte insgesamt 49 Länderspiele für Schweden und nahm 1978 an der WM in Argentinien teil.
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