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Neuer Trainer und neue US-Girls

Die Basketball-Damen von Eintracht Braunschweig mit ihrem Trainer Pierre Hohn (rechts). Foto: oh

Basketball: Am Wochenende treten Eintrachts Zweitliga-Damen beim Turnier in Wolfenbüttel an.

Von Christoph Matthies, 08.09.2015.

Braunschweig. Während bei den deutschen Spielerinnen weitgehende Kontinuität herrscht, hat sich auf dem Trainerstuhl und auf den Importpositionen der Eintracht-Basketballerinnen einiges getan. Zwei Wochen vor Saisonbeginn der Zweiten Liga Nord treten die Blau-Gelben am kommenden Wochenende beim „Girls Baskets Akademie Cup“ in Wolfenbüttel an, den sie gemeinsam mit den Gastgebern ausrichten.

Für Andreas Hundt, der die Eintracht zuletzt als Trainer betreute, nun aber nur noch als Assistent zur Verfügung steht, wird in Zukunft Pierre Hohn an der Seitenlinie stehen. Trotz seiner erst 23 Jahre bringt der Jura-Student viel Erfahrung als Coach im Damenbereich mit, etwa als Co-Trainer der U15-Nationalmannschaft oder Trainer der Niedersachsenauswahl. Nachdem er bereits als Assistent des Zweitligisten in Göttingen tätig war, hat er in Braunschweig erstmals die Rolle als Headcoach im Unterhaus übernommen. „Unser Hauptziel ist es erstmal, uns so schnell wie möglich im Mittelfeld festzusetzen. Dann können wir gucken, ob noch mehr geht“, sagt Hohn, der in Sachen Klassenerhalt nichts anbrennen lassen möchte.

Dafür, dass das gelingt, sollen neben den verbliebenen deutschen Stammkräften um Jessica Weber, Suska Berger und Lena Hoffarth vor allem die beiden Amerikanerinnen sorgen. Dayeesha Hollins wird Sade Jackson im Aufbau ersetzen und sammelte in der vergangenen Saison bereits Europa-Erfahrung in Finnland, wo sie auf Anhieb den Meistertitel holte und pro Partie 14,5 Punkte, 6,3 Rebounds und 3,8 Assists beisteuerte. „Dayeesha ist sehr vielseitig. Sie hat einen sehr guten Dreipunktewurf und einen super Drive zum Korb, aber sie passt auch sehr gern“, beschreibt Hohn seine Regisseurin, die ihn beim Turnier in Speyer am vergangenen Wochenende vollends überzeugen konnte. Auf den großen Positionen soll die physische Zakiyyah Shahid-Martin wirbeln, die direkt vom US-College an die Oker kam. „Sie bringt viel Kraft mit und soll für uns die Rebounds holen“, sagt der Trainer über die 1,85 Meter große Centerin, der er außerdem einen guten Wurf aus der Halbdistanz bescheinigt.

„Wir haben noch viel zu tun“, gibt Hohn gut zwei Wochen vor Saisonstart die Marschroute vor. Die Partien beim Turnier in Wolfenbüttel (Samstag, ab 11.15 Uhr in der Sporthalle Ravensberger Straße) sollen das neue Team noch näher zusammenbringen.
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