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Neuer Coach kommt als Pokalsieger

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms stellten am Dienstag Sebastian Machowski vor.

Von Sebastian Walther, 20.05.2009

Braunschweig. Erfolgreich als Spieler, als Trainer in Deutschland ein noch unbeschriebenes Blatt: Die New Yorker Phantoms präsentierten nach dem Abschied von Emir Mutapcic den 37-jährigen Sebastian Machowski als Nachfolger mit ehrgeizigen Zielen.

Sie kennen sich seit 20 Jahren, sie duzen sich und daher gießt Sportdirektor Oliver Braun seinem langjährigen Basketball-Kumpel und „Wunschkandidaten“ auf der Pressekonferenz gern mal ungefragt Wasser nach. „Wir haben häufig gegeneinander, selten miteinander gespielt, der Kontakt ist jedoch nie abgebrochen“, erläutert Braun. Noch in der Vorbereitung zur vergangenen Saison war Machowski mit seinem polnischen Erstligateam in Braunschweig zu Gast. Dann wählte Oliver Braun einige Monate später dessen Nummer, nach kurzer Bedenkzeit war alles klar.
Machowski nahm als Spieler an drei Europameisterschaften teil und gewann mit Alba Berlin zwei Titel. Entsprechend ehrgeizig sind auch seine Pläne in Braunschweig. „Ich möchte möglichst jedes Spiel gewinnen, natürlich auch das letzte der Saison“, verkündete der frischgebackene polnische Pokalsieger. Bei Kotwica Kolobrzeg sammelte er seine bisher einzige Trainer-Erfahrung, in Braunschweig erhält er einen Zweijahresvertrag plus Option.
Der neue Phantoms-Coach spricht fünf Sprachen, bedingt durch seine Auslandsaufenthalte bei Pompea Rom, Athen oder Taugres Vitoria. Er ist verheiratet mit der Journalistin Katrin Wilcken, das Paar hat zwei Söhne.
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