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Nervenstärke zeigen

Packender Zweikampf im Hinspiel: Eintrachts Domi Kumbela (r.) und Arthur Boka (VfB). Foto: SH

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt Sonnabend in Stuttgart an.

Von Elmar von Cramon,05.03.2014.

Braunschweig. Im Rennen um den Klassenerhalt tritt Eintracht am Sonnabend (15.30 Uhr) beim VfB Stuttgart an und trifft auf eine zuletzt äußerst verunsicherte Mannschaft, die im Abstiegskampf Nerven zu zeigen scheint.

„Das Spiel gegen Gladbach ist leistungsgerecht 1:1 ausgegangen. Uns war wichtig, nach der Niederlage in Nürnberg wieder ein positives Zeichen zu setzen“, sagt Torsten Lieberknecht.
Die beiden „Slapstick“-Eigentore von Marc-André ter Stegen und Daniel Davari werden allen Beteiligten allerdings noch lange in Erinnerung bleiben. Seinen Keeper wollte der Eintracht-Coach nicht von jeder Schuld freisprechen, lobte aber ausdrücklich seine beiden Glanzparaden: „Er hat uns in zwei Eins-gegen-eins-Situationen glänzend im Spiel gehalten.“
In Stuttgart will Eintracht vor allem Nervenstärke an den Tag legen, eine Tugend, die dem VfB abhanden gekommen zu sein scheint. Lieberknecht warnt jedoch davor, den Europapokalteilnehmer zu unterschätzen: „Die Stuttgarter haben Top-Einzelspieler in ihren Reihen. Die Abstiegsangst sorgt dort natürlich für eine ganz schwere mentale Situation.“
„Sorgen“ ganz anderer Art haben die an den Abstiegskampf gewöhnten Löwen. Eine Handgranatensprengung auf dem B-Platz störte die Vorbereitung aber ebensowenig wie die Tatsache, dass Ermin Bicakcic, Daniel Davari, Havard Nielsen und Omar Elabdellaoui aufgrund von Länderspieleinsätzen fehlen: „Mit Abstellungen haben alle Bundesliga-Klubs zu kämpfen. Wir haben unseren Trainingsplan entsprechend angepasst und mit Marcel Bär und Dennis Slamar zwei U23-Akteure als Gäste dabei. Den umgekehrten Weg waren Damir Vrancic und Matthias Henn gegangen, die beim 0:0 der U23 gegen Cloppenburg zum Einsatz kamen und laut Lieberknecht eine „ordentliche Leistung“ zeigten.
Wer sich anstelle des gelbgesperrten Mirko Boland beweisen darf, ist laut Lieberknecht offen. Ein heißer Kandidat könnte Timo Perthel sein, der Sonnabend wegen der Geburt seines Sohnes fehlte. Auch Dennis Kruppke oder Marco Caligiuri könnten ins Team rücken, bei allen drei Akteuren sieht der Coach aber noch immer Trainingsrückstände.
Gute Fortschritte machen Gianluca Korte (Kreuzbandriss) und Torsten Oehrl (Sehnen-OP) in der Reha. Letzterer könnte zum Saisonende genau wie Jonas Erwig-Drüppel (Meniskus-OP) noch zur Verfügung stehen, während Lieberknecht bei Salim Khelifi eher pessimistisch ist.
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Correia, Bicakcic, Kessel - Perthel, Theuerkauf, Pfitzner - Hochscheidt, Bellarabi - Nielsen (Kumbela).
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