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Needham führt die Löwen zum Derby-Sieg

Bester Löwen gegen Göttingen: Derek Needham. Foto (Archiv): Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: 3335 Zuschauer sehen den 90:81-Erfolg in der Volkswagenhalle.

Von Christoph Matthies, 16.04.2016.

Braunschweig. Trotz wieder einmal miserabler Freiwurfquote und vereinzelter Schwächephasen haben die Löwen-Basketballer das Derby gegen Göttingen vor heimischer Kulisse mit 90:81 (50:40) für sich entscheiden können. Überragender Braunschweiger war Derek Needham mit 33 Zählern.

„Für uns war die entscheidende Frage, ob wir es schaffen, auf demselben Intensitätslevel zu agieren wie Göttingen“, sagte Löwen-Trainer Raoul Korner nach der Partie, „und das haben wir geschafft.“ Tatsächlich gingen die Löwen mit ganz viel Tempo in die Partie, zogen ein attraktives Spiel auf, das den schnellen Abschluss suchte. In der Vollgas-Fraktion wie immer in vorderster Front: Aufbauspieler Derek Needham, der nach gut zwei Minuten bereits sechs Punkte auf dem Konto hatte und immer wieder versuchte, das Braunschweiger Publikum, das von den sehr lauten Gästefans zu Beginn übertönt wurde, nach vorne zu peitschen.

Raoul Korner hatte Amin Stevens in der Startfünf aufgeboten, Center Kenny Frease hatte dafür auf der Bank Platz genommen. Ein Wechsel, der sich auszahlte, weil die Löwen gegen den kleinen Göttinger Frontcourt so besser mithalten konnten. Frease spielte in Halbzeit eins nur drei Minuten, bevor er mit einer blutenden Wunde das Feld wieder verlassen musste. Zum Glück sprangen andere in die Bresche, sein Ersatz Amin Stevens etwa, der zur Halbzeit bereits zehn Punkte gesammelt hatte.

Vor allem aber Needham, der eine seiner besten Partien im Löwendress ablieferte. 23 Punkte hatte er zur 50:40-Pausenführung beigetragen, am Ende waren es 33 Zähler. „Derek war der Spieler, der uns heute den Push gegeben hat, auch emotional“, lobte Korner den Amerikaner, der aufgrund der Finanzsituation sehr wahrscheinlich sein drittletztes Heimspiel in der VW-Halle absolvierte.

Nach der Pause zogen die Löwen zunächst noch weiter davon, Needham, Stevens und der nach einer Krise verbesserte Keaton Grant erhöhten nach 27 Minuten bis auf 19 Punkte Vorsprung. Im Schlussviertel konnten die Löwen diesen starken Auftritt nicht ganz konservieren, auch, weil die abstiegsbedrohten Göttinger nun wie um ihr Leben kämpften und von ihren Fans weiter nach vorn getrieben worden. Wichtig, dass auch Kapitän Nico Simon in den wichtigen fünf Schlussminuten seinen Wurf fand und gleich zwei Dreier versenkte. So war den Löwen, die weiterhin auf Platz zehn der Tabelle stehen, der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Für die Löwen punkteten: Needham 33, Stevens 19, Grant 16, Nash 7, Simon 6, Adler 4, Amaize 3, Anderson 2.
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