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Nationalspieler Benzing dreht auf

Basketball-Bundesliga: Phantoms müssen beim 71:85 (33:33) in Ulm die erste Niederlage des Jahres verdauen.

Von Christoph Matthies, 30.01.2011.


Braunschweig. Wenig treffsicher präsentierten sich die Phantoms-Basketballer gestern Abend in Ulm. So hieß es am Ende 85:71 für den Tabellenzwölften von der Schwäbischen Alb.

Es dauerte fast drei Minuten, ehe sich die Phantoms zum ersten Mal auf der Anzeigetafel der Ulmer Kuhberghalle eintragen konnten. Center Nick Schneiders, der erneut von Beginn an das Vertrauen von Headcoach Sebastian Machowski erhielt, traf einen seiner zwei Freiwürfe für die 1:0-Führung der Braunschweiger. Schneiders und Centerkollege Kyle Visser hatten vor allem in der Defensive den ganzen Abend lang Schwerstarbeit zu verrichten, stand ihnen auf Ulmer Seite mit John Bryant doch kein Geringerer als der beste „Big Man“ der Liga gegenüber. Bryant (insgesamt 18 Punkte und 15 Rebounds) war es auch, der seine Ulmer erstmals in Führung brachte: 6:5 stand es nach sieben von Ballverlusten und Fehlwürfen geprägten Minuten für die Hausherren. Auch das zweite Viertel gestaltete sich ausgeglichen, was sich im 33:33-Pausenstand niederschlug.
Das dritte Viertel drohte für die Phantoms zum Desaster zu werden. Bis auf 13 Punkte setzten sich die Schwaben zunächst ab und brachten den mit 3000 Zuschauern ausverkauften „Hexenkessel“ Kuhberghalle zum Brodeln. Nachdem den Braunschweigern in den ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit gerade einmal zwei Pünktchen gelangen, konnte gegen Ende des dritten Viertels doch noch der Schalter umgelegt werden: Mit acht unbeantworteten Punkten in den letzten zwei Minuten brachten LaMarr Greer, Tony Skinn und Brandon Thomas die Phantoms vor dem Schlussabschnitt wieder in aussichtsreiche Position.
Drei Viertel lang hatten die Gäste Ulms Nationalspieler Per Günther und Robin Benzing gut im Griff, ehe vor allem der 22-jährige Benzing in den letzten zehn Minuten richtig aufdrehte. 14 seiner 17 Punkte gelangen dem schlaksigen Flügelspieler in der entscheidenden Phase der Begegnung, als es den Gastgebern erneut – und diesmal endgültig – gelang, sich von den an diesem Abend schwachen Braunschweigern abzusetzen.
Für die Phantoms spielten: Thomas (16), Goree (14), Hamilton (10), Skinn (9), Greer (7), Visser (6), Schneiders (5), Cain (4), Mittmann, El Domiaty.
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