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Nase zu und ab nach unten

Neben den Wettkämpfen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Fotos: T.A.

Rund 1300 Schüler bei der 34. Wasserrutschenmeisterschaft im Freibad Bürgerpark.

Von Ann-Kathrin Ewald, 08.06.2016.

Braunschweig. Auf die Plätze, fertig, los – bei der Wasserrutschenmeisterschaft im Freibad Bürgerpark gingen am Montagvormittag die fünften und sechsten Klassen von 54 Braunschweiger Schulen an den Start.

Drei Disziplinen – Rutschen, Paddeln und Radeln – galt es im Viererteam als Schnellster zu absolvieren, um damit die eigene Klasse zum Sieg zu führen. Bei hochsommerlichen Temperaturen tummelten sich rund 1300 Kids im Schwimmbecken. „Ich nehme in jedem Jahr mit meinen fünften und sechsten Klassen teil“, verriet Yvonne Sekula, Lehrerin an der IGS Franzsches Feld. „Für die Kinder ist es eine willkommene Abwechslung zum Unterricht. Natürlich will jede Klasse gewinnen und die Schüler geben ihr Bestes. Allerdings steht auch für mich der Spaßfaktor im Vordergrund.“

Abwechselnd wurde auf der 62 Meter langen Rutsche gerutscht, in Kanus auf der Oker gepaddelt und mit Sturzhelm ausgerüstet durch einen Fahrradparcours geradelt.

Organisiert und veranstaltet wurde das nasse Spektakel vom Team der Stadtbad GmbH. Anne Stalla war dabei zuständig für den reibungslosen Ablauf des Wettkampfs: „Ich selbst bin seit 24 Jahren im Organisationsteam und immer wieder stolz, wie toll das Team zusammenarbeitet. Für die Wasserrutsche haben wir uns einen externen Experten geholt – da wird sekundengenau mit Lichtschranke gemessen.“
Auch über die Beteiligung des Motor-Sport-Clubs Braunschweig, der einen stellenweise kniffligen Fahrradparcours für die Schüler bereithielt, freute sich Stalla.

Doch wer sich wohl am meisten freute, waren die Schüler, die den Tag nicht schwitzend im Klassenzimmer sondern im Schwimmbecken verbringen konnten. „Natürlich will ich am schnellsten rutschen und damit für meine Klasse gewinnen“, erklärte Fabio von der Realschule John-F.-Kennedy. Dass er und seine Klassenkameraden einen ganzen Schultag im Freibad verbringen konnten, spiele aber die größere Rolle, wie er dann noch zugab.

„In jedem Jahr melden sich mehr Klassen an. Das macht die Rutschmeisterschaft zu einem großen Ereignis“, sagte Stalla und fügte hinzu: „Wenn dann auch noch das Wetter mitspielt, so wie heute, dann ist das doch herrlich.“ Zu gewinnen gab es im Übrigen einen Besuch für die ganze Klasse in der Wasserwelt. Und spätestens bei der Siegerehrung am Ende der Veranstaltung kehrte dann auch wieder der Wettbewerbsgedanke in die Köpfe der Teilnehmer zurück.
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