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Nana-Ausfall: Gesucht wird ein Spielertyp wie Marcus Goree

Könnte bis zu drei Monate ausfallen: Phantoms-Pechvogel Harding Nana. Foto: Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms suchen nach einem Ersatz für den verletzten Harding Nana.

Von Christoph Matthies, 20.11.2013.

Braunschweig. Nach dem 85:76-Erfolg bei Aufsteiger Rasta Vechta müssen die Phantoms noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Forward Harding Nana wird mit einem komplizierten Bruch des Mittelhandknochens mindestens bis Januar ausfallen.

Ellenbogenbeschwerden, Schienbeinfraktur, Adduktorenprobleme und eine Rippenprellung: Die Verletzungsliste von Harding Nana in knapp eineinhalb Jahren an der Oker liest sich wie die Krankengeschichte eines Ultimate-Fighting-Champions kurz vor dem Ruhestand. Seit Sonnabend ist nun auch noch ein komplizierter Bruch des vierten Mittelhandknochens dazugekommen.
„Nana tut mir wirklich leid“, bedauert Sportdirektor Oliver Braun das Pech des Kameruners, der mit 6,8 gefangenen Abprallern pro Begegnung momentan auf Platz drei der besten Rebounder der Basketball-Bundesliga rangiert. Im dritten Viertel gegen Vechta erhielt der Phantoms-Kapitän einen Schlag auf die Hand, spielte aber trotz Schmerzen weiter. Am Sonntag wurde dann die Fraktur diagnostiziert, bereits am gestrigen Dienstag wurde der 32-Jährige in Bad Neustadt an der Saale operiert. „Wir gehen im Moment davon aus, dass er uns für zwei bis drei Monate fehlen wird“, umreißt Braun die ungefähre Dauer der Rekonvaleszenz.
Auch, weil die Phantoms bei der Kaderplanung eher auf die Qualität ihrer Starter als auf die Tiefe der Bank gesetzt haben, muss jetzt nachverpflichtet werden. Bei der Spielersuche lässt sich Braun indes nicht in die Karten schauen. Nur so viel verrät er: Man suche einen Spieler vom Typ Marcus Goree, der dem Team auf Anhieb helfen könne. Goree selber stehe allerdings nicht zur Verfügung. Der Euroleague-Veteran, bis 2011 eineinhalb Spielzeiten in Diensten der Phantoms, lässt seine Karriere ganz entspannt im sonnigen Brasilien ausklingen.
Interessante Spieler, die vertragslos sind und sofort auf den Positionen vier und fünf aushelfen könnten, gibt es trotzdem einige. Der vielleicht attraktivste Name auf dem Markt ist derzeit wohl Tim Ohlbrecht. Der deutsche Nationalspieler wurde vor einem Monat vom NBA-Klub Philadelphia 76ers entlassen und sucht nun einen neuen Verein. Die Frage, ob er an Ohlbrecht Interesse habe, beantwortet Braun mit einem klaren „Jein“: „Der Neue muss in die Mannschaft passen. Und ob das der Fall ist, entscheidet vor allem der Trainer.“
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