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„Nachwuchsspieler auf hohem Niveau testen“

Fußball-Drittligist Eintracht gewinnt Benefizspiel gegen VfB Lübeck

Von Elmar von Cramon

Wolfenbüttel. Vor rund 2000 Zuschauern gewannen die Drittliga-Fußballer von Eintracht gestern in Wolfenbüttel das Benefizspiel gegen den VfB Lübeck mit 3:0 (2:0).

Die Lübecker hatten Eintracht am Ende der Vorsaison wichtige Schützenhilfe im Kampf um die Drittliga-Qualifikation geleistet und sind nach dem finanziellen Kollaps auf dem Weg zur Konsolidierung: „Der Zweck der Partie, Lübeck zu helfen, hat sich erfüllt, sodass alle zufrieden sein können“, freute sich Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht.
Sowohl Lübecks Trainer Hans-Peter Schubert als auch der sportliche Leiter, Dietmar Hirsch, bedankten sich bei Lieberknecht für das Freundschaftsspiel, das außerdem noch einen weiteren Zweck erfüllte: „Die Partie bot uns die Möglichkeit, den Spielrhythmus beizubehalten. Außerdem können wir so weiterhin Nachwuchsspieler auf verschiedenen Positionen und auf hohem Niveau testen“, sagte Lieberknecht.
Mit Selim Aydemir, Martin Krüger und Ron Fahlteich kamen diesmal drei Spieler aus der eigenen A-Jugend zum Einsatz. Verzichten musste Lieberknecht auf Adrian Horn (Grippe), Dennis Brinkmann (Zahn-OP), Smail Morabit, Ramazan Yildirim (beide Reha), Jan Washausen (NFV-U21) und Tim Danneberg, der gestern Trauzeuge auf einer Hochzeit war.
Geschont wurden Marcel Schied und Marc Pfitzner sowie Sebastian Gundelach, Riley O`Neill und Justin Eilers, die heute in der zweiten Mannschaft im Lokalderby gegen den BSV Ölper zum Einsatz kommen sollen.
Tore waren an diesem Nachmittag wohl eher Nebensache, insgesamt dreimal zappelte der Ball im Netz. Zunächst erzielte Christian Lenze in der 21. Minute den ersten Treffer mit einem Schuss aus 20 Metern ins rechte untere Eck. Nur vier Minuten später war Fait-Florian Banser per Konter nach Zuspiel von Fatih Yilmaz erfolgreich. Den Schlusspunkt setzte der Lübecker Niemeyer in der 78. Minute, als er ein Zuspiel von Aydemir, das eigentlich Kingsley Onuegbu erreichen sollte, im eigenen Gehäuse unterbrachte.
Eintracht: Fejzic – Scheil, Nastase, Schanda, Wehlage – Reichel, Lenze, Yilmaz, Kruppke – Banser, Aydemir; 2. Halbzeit: Fahlteich – Scheil, Nastase, Schanda, Wehlage – Dogan, Rodrigues, Yilmaz, M. Krüger – Onuegbu, Aydemir.
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