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Nach Weckruf wurde es noch ein deutlicher Sieg

Football: Die New Yorker Lions gewinnen in Hamburg mit 29:10.

Von Daniel Beutler, 09.06.2013

Braunschweig. Mit 29:10 haben die New Yorker Lions gestern Abend bei den Hamburg Blue Devils gewonnen. Verdient deutlich wurde es aber erst zum Ende des Spieles hin.

Gut zwei Minuten waren im dritten Viertel noch zu spielen, als Defense End Jacob Schridde frei von der Seite auf Hamburgs Spielmacher Brandon Kelsey zulief. Und Schridde hämmerte den US-Amerikaner nach allen Regeln der Football-Kunst zu Boden. Nach dem nur logischen Fumble sicherten sich die Lions den Ball. Zwei Spielzüge später fing Pascal Maier den Pass zum 22:3. Damit war das Spiel aus zwei Gründen gelaufen. Erstens war die Führung bei verbleibenden zwölf Minuten komfortabel. Wichtiger aber: Schriddes Aktion hatte Weckruf-Charakter. Zuvor spielte vor allem die Abwehr zwar gut, aber lange nicht so souverän wie zum Saisonauftakt gegen die Berlin Rebels. Richtig gefährlich wurde es, auch dank der Devils-Offensive, für die Braunschweiger kaum, aber die Hanseaten konnten den Ball zu oft zu einfach bewegen. Damit war im letzten Viertel dann endgültig Schluss. Schridde hatte wohl Gefallen gefunden und machte Kelsey erneut schmerzhaft mit dem Boden bekannt. Wieder Fumble, wieder Lions-Ball, wieder Punkte, wieder Touchdown – 29:3. Lions-Quarterback Jose Mohler vollendete mit einem kurzen Lauf, was Runningback David McCants vorbereitet hatte.
Der quirlige McCants war bis zum Weckruf der Antriebsmotor der Lions-Offensive. In Halbzeit eins besorgte er mit einem kurzen Lauf die 6:3-Führung, in der zweiten Hälfte trug er das Leder-Ei über 70 Yards zum 16:3. Kicker Tobias Goebel hatte zuvor mit einem Fieldgoal den 9:3-Halbzeitstand besorgt. Neben den Punkten überzeugte der US-Amerikaner immer wieder mit kraftvollen Läufen und auch als Passempfänger. Die Wide Receiver der Lions, eigentlich für Letzteres zuständig, zeigten da noch Schwächen, wurden aber auch mit zunehmender Spieldauer sicherer.
Etwas Balsam für die Devils-Seele verteilte ihr Linebacker Antonio Lowery. Er fing einen Pass von Mike Friese ab, der Mohler als Spielmacher kurzfristig ablöste, und trug den Ball zum 10:29-Endstand.
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