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Nach oben ist noch Luft

Football: Lions-Headcoach Javier Cook sieht reichlich Handlungsbedarf

Von Daniel Beutler

Braunschweig. Mit einem unerwartet deutlichen 27:9-Sieg starteten die Braunschweig Lions vergangenen Sonnabend gegen die Stuttgart Scorpions in die Saison. Headcoach Javier Cook aber sieht noch reichlich Handlungsbedarf.

In den Statistiken der Partie sind die Lions den Scorpions zwar in fast allen Belangen unterlegen. Doch reichte die Leistung der Offense in der ersten Halbzeit, um den Spielverlauf in die richtige Richtung zu lenken, und die gute Vorstellung der Defense konnte das Spiel dann entscheiden. „Ich bin mit der ersten Halbzeit recht zufrieden. In der zweiten Hälfte überzeugte dann nur die Defense, und im Angriff traten die Abstimmungsschwierigkeiten zu Tage“, erklärt Cook.
Besonders freute den Lions-Headcoach die hohe Moral seines Teams, das sich nicht durch den Rückstand verunsichern ließ. Nun aber richtet Cook seinen Blick nach vorn und auf das kommende Spiel gegen die Dresden Monarchs im Stadion an der Hamburger Straße in zehn Tagen. „Wir werden nach der Videoanalyse genau sehen, wo wir ansetzen müssen. Denn auch die Defense hat Fehler gemacht, und die gilt es, punktuell zu beseitigen. Im Angriff dagegen dauert es wohl etwas länger. Das größte Problem dort ist derzeit die Abstimmung, und dafür braucht man Zeit“, sagt Cook, der auch für das Spiel gegen Dresden noch nicht mit dem Optimum rechnet: „Zehn Tage bis zum nächsten Spiel bedeuten nicht gleich zehn Trainingstage, sondern in unserem Fall gerade einmal vier.“
Ein Sorgenkind ist auch weiterhin die Offensive-Line. Zwar war der Headcoach mit der Leistung zu Beginn der Partie zufrieden, sieht aber noch Handlungsbedarf. „Wir sind zu dünn besetzt in der Offensive-Line, um über die ganze Zeit gute Leistung zu zeigen, besonders wenn gegen Ende Konditionsschwächen dazukommen. Zudem ist es schwer wegen der beruflichen Verpflichtungen, alle gleichzeitig beim Training zu haben. Das ist sehr problematisch, weil die Jungs wie eine Einheit fungieren müssen“, fasst der Headcoach zusammen.
Eine Einheit scheint auch Lions-Kicker Steffen Dölger zu sein, und zwar mit dem Ball. Mit einem Schnitt von 50,8 Yards bei sechs Kickoffs und zwei Fieldgoals aus 45 und 50 Yards untermauerte der Braunschweiger „Sportler des Jahres“ seine Stellung als einer der besten deutschen Kicker.
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