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Nach Halbzeitführung noch 2:2

Jubel bei Eintracht nach dem 2:0: Domi Kumbela (l.) und Jan Hochscheidt. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht holt Punkt in Heidenheim – Kumbela feiert Torpremiere.

Von Elmar von Cramon, 08.04.2016.

Braunschweig. Mit einem verdienten 2:2 endete Freitagabend vor 11 500 Zuschauern die Fußball-Zweitligapartie zwischen dem 1. FC Heidenheim und Eintracht. Die Löwen konnten die erste Hälfte überzeugend gestalten und lagen durch ein Eigentor von Julius Reinhardt (21.) sowie den ersten Saisontreffer von Domi Kumbela (41.) in Front. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber in einer unterhaltsamen Partie durch Marc Schnatterers Foulelfmeter (48.) schnell zum Anschlusstreffer und durch Arne Feick (74.) noch zum Ausgleich.

Joseph Baffo gab nach dem Anpfiff den ersten Warnschuss Richtung Heidenheimer Tor ab, zielte aber deutlich drüber (5.). Beim nächsten Versuch verfehlte Salim Khelifi das Tor aus 18 Metern nur knapp (10.). Auch in der Folge waren die Blau-Gelben tonangebend. Das Engagement zahlte sich, wenn auch relativ glücklich, schnell aus: Adam Matuschyk zog nach einer Vorlage von Domi Kumbela aus der Distanz ab und traf den Ex-Löwen Julius Reinhardt, der den Ball unhaltbar für seinen Keeper abfälschte.
Die Heidenheimer wachten nun auf und wurden erstmals gefährlich, doch der Distanzversuch von Schnatterer landete knapp über dem Tor (29.). Für die Blau-Gelben probierte es Kumbela vor dem Strafraum volley aus der Drehung, doch Zimmermann war auf dem Posten (31.). Kurz vor der Pause schlug der 31-Jährige dann jedoch eiskalt zu: Patrick Schönfeld zog aus der Distanz ab und traf den Pfosten; Kumbela schaltete blitzschnell und staubte aus halbrechter Position zum 2:0 ab. Die Gastgeber kamen ebenfalls noch zu guten Möglichkeiten, doch der Freistoß von Arne Feick wurde abgewehrt sowie die Gelegenheit von Robert Leipertz nach einer Ecke (44.).
Die zweite Hälfte begann für die Löwen denkbar ungünstig: Baffo stieß Leipertz im Strafraum um, den fälligen Elfmeter platzierte Schnatterer sicher in der rechten Ecke. Nachdem Jan Hochscheidt in höchster Not mit dem Kopf vor dem eigenen Tor gerettet hatte (55.), jagte Schnatterer den Ball im Anschluss über das Braunschweiger Tor (56.). Auch die nächste gefährliche Offensivaktion lief über den FCH-Kapitän, sein Distanzversuch flog jedoch knapp über die Querlatte (61.). Auf der Gegenseite kratzte der Ex-Einträchtler eine Kopfball-Bogenlampe von Saulo Decarli von der Linie (66.), während Khelifi aus der zweiten Reihe knapp am Tor vorbeizielte (69.). Die Gastgeber kamen kurz danach zum Ausgleich: Nachdem Decarli kurz zuvor noch einen Torerfolg von Feick auf der Linie verhindert hatte, traf der Heidenheimer nach der fälligen Ecke aus dem Gewühl heraus zum 2:2.
Die Löwen gaben sich unbeeindruckt; Khelifi wurde zweimal kurz hintereinander geblockt (80.) und scheiterte nach einem schönen Solo an Zimmermann (81.). Auch die letzte Möglichkeit hatte der Schweizer, doch sein Volleyschuss flog über das Tor.
Gikiewicz - Kijewski (82. Vrancic), Decarli, Baffo (65. Omladic)- Reichel, Schönfeld, Matuschyk, Hochscheidt - Holtmann (65. Zuck), Khelifi - Kumbela.
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