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Nach deutlicher Packung punktgleich mit Platz 17

Basketball-Bundesliga: Phantoms verlieren mit 77:104 (38:47) in Ulm.

Von Christoph Matthies, 07.04.2013.

Braunschweig. Die Basketballer der New Yorker Phantoms müssen mehr denn je um den Klassenerhalt zittern. Nach der gestrigen 77:104-Niederlage bei Vizemeister Ulm und dem gleichzeitigen Heimsieg von Ludwigsburg (82:75 gegen Quakenbrück) sind die Braunschweiger punktgleich mit den auf Abstiegsplatz 17 stehenden Barockstädtern.

Erst am Mittwoch mussten sich die Phantoms zum dritten Mal in Folge in eigener Halle geschlagen geben. Trotz eines vortrefflichen Starts in die Partie gegen Oldenburg (23:10 nach sieben Minuten) setzte sich der Tabellenzweite am Ende mit 78:74 durch.
Auch in der mit 6000 Zuschauern ausverkauften Ratiopharm-Arena in Neu-Ulm kamen die Braunschweiger nicht schlecht aus den Startlöchern, mit 13:10 führte das Flevarakis-Team nach gut sechs Minuten, als Courtney Pigram – gegen Oldenburg immerhin Topscorer mit 18 Punkten – aus der Mitteldistanz einnetzte. Einen traumwandlerisch sicheren Start wie im Niedersachsenderby erwischten die Phantoms allerdings nicht, nur sechs von 19 Würfen fanden in den ersten zehn Minuten ihr Ziel: 23:16 hieß es zur ersten Viertelpause für die deutlich favorisierten Ulmer.
Die Braunschweiger mühten sich redlich und hielten weiterhin mit, doch die Mannschaft des amtierenden Trainers des Jahres Thorsten Leibenath fand stets eine Antwort. Wenn Nils Mittmann oder Lubos Barton ihr Team per Dreier in Schlagdistanz brachten, töteten ein technisches Foul gegen Eric Boateng wegen Meckerns (13. Minute) oder ein Dreier von Daniel Theis (15.) das Momentum der Gäste. Apropos Theis: Der Ex-Phantoms-Center, hochmotiviert nach gewonnenem Prozess vor dem Braunschweiger Arbeitsgericht, startete für die Spatzen und lieferte mit zwölf Punkten ein gutes Spiel ab.
Den 38:47-Rückstand zur Pause konnten die Phantoms nach dem Seitenwechsel nicht verkürzen. Im Gegenteil: Zweieinhalb Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Nationalspieler Per Günther per Dreier auf 57:43 für die Süddeutschen. Mit einem 14-Punkte-Defizit (58:72) gingen die Phantoms ins Schlussviertel. Näher als auf zehn Zähler kamen Dennis Schröder und Co. nicht mehr an den Tabellendritten der BBL heran.
Für die Phantoms punkteten: Anderson 13, McElroy 12, Mittmann 11, Pigram 10, Schröder 9, Barton 9, Boateng 5, Schneiders 5, Kulawick 3.
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