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Nach dem Kantersieg folgt am Montag ein Flutlichtspiel

Dieses war sein zweiter Streich: Hier trifft Eintrachts Emil Berggreen zum 3:0 für die Blau-Gelben beim MSV. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht trifft nach 5:0 in Duisburg auf Fürth – Omladic einsatzbereit.

Von Elmar von Cramon, 25.09.2015.

Braunschweig. Bei Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig läuft es weiter blendend: Durch den 5:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim MSV Duisburg bauten die Löwen ihre Erfolgsserie weiter aus und sind nun seit fünf Spielen ungeschlagen, mit einer sensationellen Torbilanz von 16:0 Treffern. Kommenden Montag erwartet die Elf von Torsten Lieberknecht nun Tabellennachbar Greuther Fürth um 20.15 Uhr zum Verfolgerduell unter Flutlicht.

„Vielleicht ist der Sieg einen Tick zu hoch ausgefallen, trotzdem kann man davon sprechen, dass wir Duisburg in der zweiten Hälfte auseinandergenommen haben“, zeigt sich Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold mit der überragenden Darbietung gegen die Zebras zufrieden.
Die Aufstiegsgesänge der Fans („Erste Liga, Eintracht ist dabei!“) möchte er in diesem Zusammenhang jedoch nicht überbewerten: „Sicherlich waren sowohl Euphorie als auch Ironie dabei, das kennt man von den „Europapokal“-Gesängen unserer Fans. Wir wissen das einzuschätzen“, so der 45-Jährige, der sich sehr darüber freute, dass die Mannschaft trotz des ungünstigen Termins in der Wochenmitte von vielen Anhängern in den Westen begleitet worden war: „Es ist schön, dass sich so viele Fans auf den Weg gemacht haben, um uns zu unterstützen.“
Durch den erneuten Erfolg festigte Eintracht die Position im Verfolgerfeld und trifft am kommenden Montag auf das Team von Greuther Fürth, das mit ebenfalls 14 Zählern nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz in der Tabelle hinter den Braunschweigern steht: „Wir treffen auf einen starken Gegner, der sich nach schwankenden Leistungen zum Saisonstart mit drei Siegen in Folge stabilisiert hat“, zollt Arnold dem Gegner Respekt.
Die guten Leistungen der Franken führt er dabei sowohl auf den neuen Coach Stefan Ruthenbeck als auch auf die Tatsache zurück, dass sich die Grün-Weißen nach dem Fast-Abstieg endlich konstant zeigen: „Ein neuer Trainer bringt sicherlich anderen Ideen mit, auf der anderen Seite sieht man, wie ausgeglichen die Liga ist, so dass man durch Konstanz relativ schnell oben dabei sein kann.“
Die Tatsache, dass Fürth in dieser Saison bereits dreimal über einen Last-Minute-Treffer zu Punkten kam, ist für Arnold zudem ein Indiz für ein Team mit Charakter: „Die Mannschaft hat eine gute Moral, wir dürfen sie nicht unterschätzen.“
Personell können die Löwen komplett aus dem Vollen schöpfen. Nik Omladic könnte nach abgelaufener Rotsperre wieder in den Kader zurückkehren, alle anderen Akteure sind ebenfalls einsatzbereit.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Baffo, Decarli, Correia - Reichel, Boland, Matuschyk, Sauer (Ofosu-Ayeh) - Hochscheidt, Khelifi (Zuck) - Berggreen.
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