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„Müssen viel investieren“

Volle Konzentration auf den Ball: Eintrachts Quirin Moll. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht empfängt Greuther Fürth – Großes Interesse am Derby.

Von Elmar von Cramon, 21.10.2016.

Braunschweig. Zum zweiten Mal in dieser Woche treten Eintrachts Zweitliga-Fußballer vor heimischem Publikum an und empfangen am Sonntag um 13.30 Uhr die SpVgg Greuther Fürth.
Nach dem Heimerfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern wollen die Löwen auch gegen die Franken erfolgreich sein und könnten ihre Tabellenführung so ausbauen. Das „Kleeblatt“ sucht hingegen seine Form und ist nach dem Derbysieg gegen den 1. FC Nürnberg seit drei Spielen ohne dreifachen Punktgewinn.

„Klar ist, dass wir wieder viel investieren müssen, der Tabellenstand sagt nichts über den Zustand der Mannschaft aus“, erklärt Torsten Lieberknecht und weist im Vorfeld der Partie auf die hohe Qualität des Gegners hin: „Die Mannschaft ist spieltechnisch weit oben in der Liga anzusiedeln.“ Auch der Braunschweiger Marco Caligiuri bekommt von seinem ehemaligen Coach vorab ein Lob: „Er ist ein absoluter Topspieler in der Innenverteidigung und defensiv eine Stütze.“ Auf dieser Position für Eintracht in der Bundesliga aufzulaufen, traute sich der 32-Jährige scheinbar nicht zu, obwohl ihn Lieberknecht damals gerne weiter hinten eingesetzt hätte und von „dem einen oder anderen Gedankenaustausch“ berichtet.
Von seiner eigenen Defensivabteilung erwartet der 43-Jährige morgen, die optimale Leistung abzurufen, auch weil Fürth im Gegensatz zu Kaiserslautern ohne gravierende Personalsorgen im Gepäck nach Braunschweig reist: „Wir haben jetzt eine andere Herausforderung, weil Fürth das Personal hat, was Lautern nicht hatte. Alle sind fit, das heißt, das unsere Jungs in der Kette sehr konzentriert arbeiten müssen.“
Dabei lässt der Fußball-Lehrer im Vorfeld offen, ob er auf die Viererkette setzt oder wie beim Auswärtsspiel in Stuttgart auf die Dreierkette zurückkommt. Auch eine personelle Rotation will er nicht ausschließen, um eine Überbelastung einiger Spieler zu verhindern. Gustav Valsvik spiele schon „seine zweite Saison hintereinander“, so Lieberknecht angesichts der Tatsache, dass der Norweger seit dem Frühjahr 23 Pflichtspiele für seinen Ex-Verein Strömsgodset Drammen bestritten hatte und in der aktuellen Spielzeit bereits zehnmal für die Blau-Gelben auf dem Platz stand.
Andere Wechselkandidaten sind Onel Hernandez und Quirin Moll, die bei ihren bisherigen Klubs wegen Verletzungen nur unregelmäßig eingesetzt werden konnten und nun für Eintracht regelmäßig auf dem Platz stehen. Fehlen werden weiterhin Suleiman Abdullahi (Reha), Julius Biada (Muskelfaserriss) und Phil Ofosu-Ayeh (Achillessehnenbeschwerden).
Erwartungsgemäß großes Interesse besteht bereits jetzt für das Niedersachsenderby gegen Hannover 96 am 6. November: Unter der Woche vermeldete Eintracht, dass der Heimbereich nach Ende des Vorverkaufs bereits vollständig ausverkauft ist.
So könnten sie spielen: Fejzic - Reichel, Baffo (Valsvik), Decarli, Correia - Schönfeld, Omladic (Moll)- Boland (Zuck), Khelifi - Kumbela, Nyman (Hernandez).
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