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„Müssen mit dem Punkt zufrieden sein“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht nach dem 1:1 bei Erzgebirge Aue auch nach 13 Spielen weiter ungeschlagen.

Von Elmar von Cramon, 11.11.2012

Braunschweig. Auch im 13. Spiel hintereinander konnten die Zweitliga-Fußballer von Eintracht ungeschlagen das Feld verlassen. Mit 1:1 endete die Auswärtspartie gegen Erzgebirge Aue und bescherte den Löwen am Freitagabend einen unter dem Strich etwas glücklichen Punktgewinn in Sachsen.

„Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein, es ist wie erwartet ein schweres Spiel gewesen“, erklärt Marc Arnold.
Eintracht hatte in der ersten Hälfte mehrfach Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Die „Veilchen“ scheiterten jedoch an Pfosten und Torlatte sowie am glänzend aufgelegten Keeper Daniel Davari. Das einzige Tor im ersten Durchgang erzielte jedoch Eintracht: Ein flaches Zuspiel von Damir Vrancic verwertete Dennis Kruppke zur 1:0-Pausenführung (40.).
Nach dem Wechsel kamen die Blau-Gelben zunächst gut ins Spiel. Aue erhöhte die Schlagzahl jedoch zunehmend und wurde 20 Minuten vor Ende der Partie mit dem Ausgleich durch Oliver Schröder belohnt: „Wenn man 1:0 in Führung geht will man natürlich gewinnen. Aue hat aber sehr gut gespielt, sodass wir am Ende ein bisschen Glück hatten“, sagt Arnold, der sich über einige Pressestimmen wunderte, die ein „Straucheln“ des Spitzenreiters in Aue vermeldeten: „Viele rücken allein die Tabelle in den Vordergrund. Wir zittern aber nicht, wenn unser Vorsprung kleiner wird, sondern freuen uns stattdessen, dass wir nach 13 Spielen immer noch ungeschlagen sind.“
Unterdessen wäre der Ex-Profi dankbar, wenn es bis zum Winter keine weiteren personellen Rückschläge mehr gäbe: „Letztlich haben alle Teams mit Verletzungen zu kämpfen, doch irgendwann wird selbst der breiteste Kader dünn.“ Neben den Langzeitverletzten Matthias Henn, Björn Kluft und Oliver Petersch hatten sich in den vergangenen Wochen auch Kevin Kratz, Jan Washausen und Marcel Correia verletzt.
Vor dem Aue-Spiel musste dann auch noch Abwehrchef Deniz Dogan (muskuläre Probleme im Adduktorenbereich) passen, sodass Benjamin Kessel sein Startelfdebüt feiern konnte: „Er hat seine Sache trotz fehlender Spielpraxis gut gemacht“, findet Arnold, der sich bereits auf die kommenden Aufgaben freut: „Ingolstadt und Cottbus haben sich ins obere Drittel vorgearbeitet, das werden interessante Aufgaben. Ingesamt stehen bis zum Winter noch einige Highlights für uns an.“
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