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„Müssen hochkonzentriert sein“

Fußball: Eintracht erwartet Sonnabend in der ersten Runde des DFB-Pokals Greuther Fürth.

Von Elmar von Cramon, 11.08.2010.

Braunschweig. Um das große Geld geht es am Sonnabend ab 19.30 Uhr im Eintracht-Stadion: Fußball-Drittligist Eintracht trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf die eine Spielklasse höher angesiedelte SpVgg Greuther Fürth.

Gelingt den Braunschweigern die Pokalüberraschung, könnten durch das Erreichen der zweiten Runde 250 000 Euro in die Kasse der Blau-Gelben gespült werden. „Wir gehen zwar als Underdog in die Partie, doch gerade hier in Braunschweig will die Mannschaft für eine Überraschung sorgen“, gibt sich Trainer Torsten Lieberknecht optimistisch.
Im Gegensatz zu den Franken, die erst in der kommenden Woche das erste Punktspiel bestreiten, hat sich das Eintracht-Team ungeachtet des Ausfalls der Partie am vergangenen Wochenende sehr ordentlich präsentiert: „Wenn wir im Spiel am Sonnabend schnell unseren Rhythmus finden, ist vieles möglich“, sagt der Eintracht-Coach.
Im Vorjahr schied Eintracht denkbar unglücklich gegen den späteren Aufsteiger 1.FC Kaiserslautern aus: Trotz bester Chancen gelang in der ersten Halbzeit kein Tor, stattdessen ging der Zweitligist nach einem Freistoß 30 Minuten vor Schluss in Führung. In der Folge brachte die bestens organisierte FCK-Abwehr den Vorsprung dann souverän über die Zeit.
Ein solches Szenario will Lieberknecht um jeden Preis vermeiden, besonders bei Standardsituationen gelte es, Obacht zu geben: „Spieler wie Marino Biliskov oder Thomas Kleine sind sehr torgefährlich, bei Eckbällen und Freistößen müssen wir hochkonzentriert sein.“
In puncto Aufstellung will sich der Ex-Profi nicht in die Karten schauen lassen, gut stehen allerdings die Chancen auf eine Rückkehr von Karim Bellarabi, der die Reise nach München verletzungsbedingt nicht mit angetreten hatte. Sollte es für den Rechtsaußen nicht reichen, stünde mit Julius Reinhardt jedoch adäquater Ersatz parat: „Wir müssen die Trainingswoche abwarten, Julius hat seine Sache zuletzt ebenfalls sehr ordentlich gemacht“, lobt er den ehemaligen Chemnitzer, der gegen Sandhausen seine Torpremiere feiern durfte.
So könnten sie spielen: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn, Fuchs – Boland, Vrancic, Pfitzner, Bellarabi (Reinhardt) – Kruppke, Kumbela.
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