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„Müssen den Ball flach halten“

3. Fußball-Liga: Eintracht spielt heute gegen Wehen-Wiesbaden und Sonnabend in Sandhausen.

Von Elmar von Cramon, 14.04.2010

Mit berechtigtem Selbstbewusstsein können Eintrachts Drittliga-Fußballer in das heutige Heimspiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden (Anstoß 19 Uhr) und die Auswärtspartie am Sonnabend beim SV Sandhausen (14 Uhr) gehen.

Durch vier Siege in Folge haben sich die Blau-Gelben eine exzellente Ausgangsposition gesichert, um ein gewichtiges Wort in Sachen Aufstieg mitreden zu können.
Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die ihre teils komfor-tablen Punktepolster in den vergangenen Wochen verspielten, scheint Eintracht in der Schlussphase der Saison auch psychologisch für den nervenaufreibenden Aufstiegskampf gerüstet: „Wir haben nach der Niederlage gegen Dresden Ruhe bewahrt und sind wieder aufgestanden“, erklärt Torsten Lieberknecht. Der Eintracht-Coach sieht eine verbesserte Konstanz über die gesamte Spieldauer als Garant für die Erfolgsserie: „Wir haben es speziell auswärts geschafft, die Konzentration über 90 Minuten hoch zu halten, was uns davor nur phasenweise gelungen ist.“
Dennoch gibt der 36-Jährige „Ruhe bewahren“ als Motto für die kommenden Wochen aus: „Wir können die Sensation nur schaffen, wenn wir den Ball flach halten.“ Speziell das Beispiel des VfL Osnabrück, der einen komfortablen Zehn-Punkte-Vorsprung auf Eintracht nahezu vollständig einbüßte, sieht der Ex-Profi als warnendes Beispiel, und führt den absoluten Aufstiegsdruck bei den Westniedersachsen oder dem FC Ingolstadt als potenzielles Erfolgshindernis an: „Als Zweitliga-Absteiger muss man sofort wieder aufsteigen, bei uns wäre das Erreichen des großen Zieles eine Sensation.“
Das heutige Heimspiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden, ein weiterer Ex-Zweitligist, bezeichnet er dabei als „ersten Knaller, den wir vor der Brust haben“. Die Hessen hatten sich durch die jüngste Erfolgsserie der gröbsten Abstiegsnöte entledigt und sind, laut Lieberknecht, daher nicht zu unterschätzen: „Sie sind davor oftmals weit unter Wert geschlagen worden und haben sich jetzt erheblich stabilisiert.“
Personell gibt es den Ausfall der zuletzt starken Offensivkräfte Dennis Kruppke und Marco Calamita (jeweils Gelbsperre) zu beklagen, außerdem fallen Fatih Yilmaz sowie die Langzeitverletzten Marc Vucinovic und Karim Bellarabi aus.
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn, Fuchs – Boland, Vrancic, Danneberg, Pfitzner – Kumbela, Morabit.
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