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„Müssen aus der Partie lernen“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht verliert trotz starker Leistung mit 0:3 bei 1860 München.

Von Elmar von Cramon, 11.12.2011.

Braunschweig. Trotz einer sehr guten Leistung auf des Gegners Platz reichte es für Fußball-Zweitligisten Eintracht nicht für einen Punktgewinn: Obwohl die Braunschweiger mit 0:3 unterlagen, durfte sich Gegner 1860 München nur als glücklicher Sieger fühlen.

„Wir haben eine sensationelle Auswärtsleistung gezeigt“, erklärte Torsten Lieberknecht nach der Partie und wollte die gebotene Leistung nicht nur anhand des Ergebnisses bewertet wissen: „Wir waren läuferisch, technisch und taktisch überlegen und sind aber mit dem Gedanken nach Hause gefahren, dass wir uns weiterentwickelt haben.“
Haufenweise Lob gab es auch vom Gegner, sowohl 1860-Trainer Reiner Maurer als auch zahlreiche Münchner Akteure bescheinigten Eintracht ein „starkes Spiel“.
Allerdings ließen es die Braunschweiger an der Cleverness vermissen, die letztlich den Ausschlag zugunsten der Sechziger gab. In der ersten Hälfte waren die Blau-Gelben einige Male gefährlich vor 1860-Keeper Kiraly aufgetaucht, das einzige Tor hatten aber die Hausherren durch Aigner markiert, der eine Hereingabe von Volland aus kurzer Entfernung verwerten konnte (32.).
Auch nach dem Wechsel präsentierte sich Eintracht druckvoll; doch abermals traf der Gegner: Bierofka passte zu Rakic, der Eintracht-Keeper Daniel Davari überlupfen konnte (58.). Nur wenige Minuten später sorgte dann der ehemalige Nationalspieler Lauth mit dem 3:0 für die endgültige Vorentscheidung (65.).
„Lieber richtig guten Fußball zeigen und mit wehenden Fahnen untergehen, als auf andere Art und Weise zu verlieren. Wichtig ist, dass wir aus der Partie lernen“, so der Eintracht-Coach in Hinblick auf die letzte Partie des Kalenderjahres gegen Alemannia Aachen am nächsten Sonntag. Der 38-Jährige will mit seiner Mannschaft in der kommenden Woche daran arbeiten, die spielerische Überlegenheit möglichst auch in zählbare Erfolge zu verwandeln, um in dem zu erwartenden „Geduldsspiel“ (Lieberknecht) gegen den Abstiegskandidaten die Oberhand zu behalten.
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