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Mühsamer Erfolg gegen SC Verl

Fußball-Regionalliga: Starke erste Halbzeit sichert Eintracht drei Punkte im Existenzkampf

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Mit einem knappen 3:2 (3:1)-Erfolg über den SC Verl wahren die Regionalligafußballer von Eintracht ihre Chancen auf den Klassenerhalt.

Nach einer komfortablen 3:1-Halbzeitführung konnte das Team von Trainer Benno Möhlmann die Leistung der ersten Hälfte im zweiten Durchgang allerdings nicht mehr bestätigen. Dennoch zeigte sich Möhlmann zufrieden: „Ich hatte nie das Gefühl, dass der Sieg noch in Frage steht. Wir haben den Gegner zum Schluss aber durch eigene Fehler wieder ins Spiel gebracht.“
Die Partie hatte furios begonnen. Nach Lars Fuchs´Ecke verlängerte Dominick Kumbela zu André Schembri, der nach 78 Sekunden zum 1:0 abstaubte. Danach dominierte Eintracht klar und kam durch eine sehenswerte Kombination zum zweiten Treffer: Kumbela flankte auf Schembri, der für Torsten Oehrl ablegte, welcher sich die Chance zum 2:0 aus 14 Metern nicht entgehen ließ. Nur eine Minute später spielte Lars Fuchs seinen Gegenspieler auf der linken Seite aus, zirkelte den Ball jedoch am langen Pfosten vorbei.
Die bis dahin kaum positiv in Erscheinung getretenen Verler nutzten allerdings eine Unachtsamkeit der Blau-Gelben zum Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß stimmte die Zuordnung in der Innenverteidigung nicht, so dass N´Diaye Adrian Horn per Kopf überwinden konnte. Eintracht machte weiter Druck, doch Kumbelas Hereingabe wurde gerade noch zur Ecke geklärt. Dann aber doch das dritte Tor: Kumbela flankte von rechts auf Lars Fuchs, der Verls Keeper Kalintas keine Abwehrchance ließ.
Dennoch kamen auch die Gäste nochmals zum Zug, doch Krauses überhasteter Schuss flog meterhoch über das Eintracht-Tor hinweg (38.) In der zweiten Hälfte begannen die Braunschweiger erneut druckvoll, doch Schembri verpasste nach schöner Vorarbeit von Lars Fuchs und Kosta Rodrigues die Vorentscheidung ebenso wie Torsten Oehrl (54.), der Kalintas mit seinem 16-Meter-Schuss zu einer Glanzparade zwang.
Danach stellte Eintracht jedoch das Fußballspielen ein und baute damit den Gegner auf. Marc Pfitzner vergab in der 80. Minute frei vor Kalintas die Vorentscheidung, während Deniz Dogans Fehlpass N´Diaye das 3:2 ermöglichte. In der Schlussminute rettete dann Horn mit einer Glanzparade den mühsamen Sieg.
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