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Mühelos gewinnen die Lions gegen Berlin

Nicht zu stoppen: Nathaniel Morris erzielte gegen die Berlin Adler vier Touchdowns. (Foto: Karsten Reißner)

Mit einem locker leichten Sieg haben die New Yorker Lions die Punktspielrunde der Football-Bundesliga beendet. Beim 67:7-Erfolg gegen die Berlin Adler war schon nach dem ersten Viertel alles klar – zu dem Zeitpunkt führten die Braunschweiger 21:0. Noch vor der Pause trug sich Wide Receiver Christian Bollmann in die Lions-Annalen ein. Er ist jetzt der erfolgreichste Passempfänger in der Lions-Geschichte.

Von Daniel Beutler
Braunschweig. Die Vorzeichen waren klar vor dem Spiel: Die New Yorker Lions sind haushoher Favorit, die Berlin Adler als Schlusslicht krasser Außenseiter. Und die wurden bestätigt. Zu keinem Zeitpunkt konnte der Hauptstadtclub den Braunschweigern vor den rund 3000 Zuschauern im Eintracht-Stadion etwas entgegensetzen. Der 69:7-Endstand fiel in der Höhe verdient aus.

Bei dem Kantersieg konnten sich die Braunschweiger auch auf die individuelle Klasse in ihrer Mannschaft verlassen. Während die Abwehr als Einheit auftrat und die Berliner Offensiv-Bemühungen fortlaufend im Keim erstickte, wurde das erste Viertel im Lions-Angriff zur Nathaniel-Morris-Show. Drei Touchdowns erzielte der Wide Receiver. Ein Punt-Return und zwei Passfänge brachte Morris in die Adler-Endzone. Beim 14:0 rette Morris sogar einen eigentlich verloren Spielzug, tanzte einen Berliner nach dem anderen aus und lief in die Adler-Endzone – ein Play, das an den Touchdown von Runningback Michael Andrew im German Bowl 2008 erinnerte.

Um die Zeit erzielte auch Christian Bollmann seine ersten Raumgewinne. Der Wide Receiver schaffte es am Samstag einen der Rekorde von Kelvin Love zu brechen. Er übertraf die Marke von 449 gefangenen Pässen im Lions-Trikot und ist jetzt alleiniger Rekordhalter. Zum Trost für Love: Ihm bleiben weiterhin acht Rekorde, darunter die meisten Punkte in der Vereinsgeschichte, die der US-Amerikaner hält.

Nach der Pause spielten die Braunschweiger, mittlerweile mit Spielern aus der zweiten Reihe auf dem Feld, das Spiel souverän zu Ende und feierten ausgelassen die Nordmeisterschaft in der Nordgruppe der Bundesliga. Ohne eine Niederlage marschierten die Braunschweiger zur Nordmeisterschaft. Durch den Titel haben die Braunschweiger in den Play-offs Heimrecht und treffen im Viertelfinale auf die Ingolstadt Dukes, die den vierten Platz in der Bundesliga-Südstaffel sicher haben. Neben der Lions-Übermacht reisen die Dukes mit einem weiteren Nachteil gen Braunschweig: Ihr letztes Spiel bei den Allgäu Comets wurde aufgrund von Starkregen abgesagt und muss nachgeholt werden. Folglich bleibt den Dukes eine Woche weniger zur Regeneration.
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