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„Momentan zählen nur die Ergebnisse“

Will mit den Blau-Gelben gegen Dresden gewinnen: Eintrachts Suleiman Abdullahi. Foto: Hübner

Fußball: Eintracht empfängt Dynamo Dresden – Moll fehlt gegen Ex-Klub wegen Gelbsperre.

Von Elmar von Cramon, 07.04.2017.

Braunschweig. Nach dem 1:0-Erfolg in Kaiserslautern konnten Eintrachts Zweitliga-Fußballer auch beim 0:0 in Fürth punkten und bleiben mittendrin im Aufstiegskampf.
Nun wartet am Montag um 20.15 Uhr im Stadion an der Hamburger Straße mit Dynamo Dresden ein weiteres Highlight. Die Sachsen haben sich langsam an das Führungsquartett herangekämpft und spekulieren ihrerseits auf eine Chance, nochmals in den Aufstiegskampf einzugreifen.

„Das Spiel in Fürth hätte sowohl in die eine als auch in die andere Richtung ausgehen können. Fürth hatte mehr Spielanteile und einen Elfmeter, wir hatten die besseren Torchancen. Vier Punkte aus zwei Auswärtsspielen ist aber eine ordentliche Bilanz“, ist Marc Arnold mit der bisherigen Ausbeute der englischen Woche zufrieden, die Eintracht am kommenden Montag gegen Dynamo Dresden abschließen wird.
Zweimal innerhalb kurzer Zeit auswärts antreten zu müssen, sah auch der sportliche Leiter der Löwen nicht als günstige Spielplankonstellation an. Die Vorbereitung auf die Partie bei den Franken in Kaiserslautern zu absolvieren, brachte allerdings auch Vorteile. „Wir haben das Beste aus der Situation gemacht und konnten mit einer Art Kurztrainingslager den Teamgedanken in den Vordergrund rücken“, so der
46-Jährige, für den aufgrund der engen Konstellation an der Spitze momentan „die Ergebnisse“ zählen: „Es kommt nicht immer darauf an, unbedingt schönen Fußball zu zeigen. Man sieht im Augenblick, dass sich alle Teams die oben stehen gelegentlich schwertun und jeder in der Liga jeden schlagen kann.“
Die Partie am Montag verspricht vor allem deshalb Spannung, weil die Sachsen nach einer Erfolgsserie von sechs Spielen ohne Niederlage nochmals in den Aufstiegskampf eingreifen wollen. Sechs Zähler Rückstand weist die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus zurzeit auf den dritten beziehungsweise zweiten Tabellenplatz auf.
„Dresden will sicherlich nicht lockerlassen und auch gegen uns gewinnen“, weiß Arnold und hofft, dass die Löwen wie zuletzt gegen Heidenheim über eine geschlossene Mannschaftsleistung zu einem weiteren Heimsieg kommen werden: „Unsere Fans haben sicherlich noch das Heidenheim-Spiel im Hinterkopf und werden uns dabei unterstützen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.“
Fehlen wird gegen seinen Ex-Klub Quirin Moll, der in Fürth die zehnte Gelbe Karte kassierte und nun wie im Hinspiel ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein gesperrt nicht dabei ist.
Außerdem fehlt nach wie vor Kapitän Marcel Correia (Reha nach multipler Bandverletzung). Wieder mitwirken kann hingegen Adam Matuschyk, der wegen einer Zerrung zuletzt nur individuelle Einheiten mit Reha- und Athletikcoach Jürgen Rische absolvieren konnte.
So könnten sie gegen Dresden spielen: Fejzic - Decarli, Valsvik, Baffo - Boland - Reichel, Ofosu-Ayeh - Hernandez, Omladic (Hochscheidt)- Abdullahi (Kumbela), Nyman.
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