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„Möchte den Konkurrenzkampf annehmen“

Erfolgreicher Auftakt im Eintracht-Trikot: Neuzugang Steve Breitkreuz. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Steve Breitkreuz wechselt aus Aue zu den Löwen – Spezialist für späte Standard-Tore.

Von Elmar von Cramon, 04.07.2017.

Braunschweig. Der Auftakt im blau-gelben Trikot verlief äußerst erfolgreich für Neuzugang Steve Breitkreuz.
In den beiden Testspielen von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig gelang ein zweistelliger Erfolg ohne Gegentor, beide Male konnte sich der von Erzgebirge Aue zu den Blau-Gelben gewechselte Innenverteidiger sogar in die Torschützenliste eintragen.
„In erster Linie möchte ich gesund bleiben und mich so schnell wie möglich in der Mannschaft etablieren“, gibt sich der gebürtige Berliner bescheiden.

Auf der Innenverteidigerposition hat er zwar harte Konkurrenz, will sich im Löwen-Trikot aber genau wie zuvor im Erzgebirge behaupten.
Nach dem Zweitligaaufstieg im vergangenen Jahr konnte er bei Erzgebirge Aue in diesem Sommer noch den Klassenerhalt bejubeln und verpasste als einer von zwei Akteuren ligaweit keine einzige Spielminute: „Ich möchte den Konkurrenzkampf annehmen und auf meine Spiele kommen, das traue ich mir auf jeden Fall zu.“
An der Hamburger Straße möchte er in der kommenden Spielzeit möglichst an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen: „Man muss dem letztjährigen Team ein Riesenkompliment machen. Allerdings geht es in dieser Saison wieder bei null los. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, das ist es, worauf es im Fußball ankommt.“
Auch wenn sein Weg innerhalb von zwei Jahren von der vierten in die Zweite Liga führte, sieht er sich selbst keineswegs als „Überflieger“ an.
„Vielleicht sah es aufgrund der vergangenen beiden Jahre einfach aus, ich musste mir aber alles hart erarbeiten“, erklärt der 1,88-Meter-Mann, der vor seiner Zeit in Aue vier Jahre lang vergeblich auf eine Bundesligachance bei Hertha wartete und zudem mit Verletzungspech zu kämpfen hatte.
Neben der Fähigkeit, sich zurückzukämpfen und geduldig auf seine Chance zu warten, arbeitete der Innenverteidiger vor allem seine Torgefahr nach Standards als individuelle Stärke heraus. „Es ist eine Mentalitätssache, bis zur letzten Minute an sich zu glauben und niemals aufzugeben“, erklärt der 25-Jährige, dem sowohl bei Hertha BSC Berlin als auch danach in Aue oft die späten Siegtreffer für seine Mannschaft gelangen.
Der verpasste Eintracht-Aufstieg war für den Berliner übrigens kein Hinderungsgrund, seine Zelte in der Löwenstadt aufzuschlagen: „Ich habe sehr gute Gespräche mit dem Trainer geführt, letztlich war das Bauchgefühl entscheidend für meinen Wechsel.“
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