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Mit vielen Fragezeichen nach Frankfurt

Es soll vorwärts gehen für die „Wölfe“: Neuzugang Nany Landry Dimata (Mitte), hier im Laufduell mit Dortmunds Dan-Axel Zagadou. Foto: regios24/Darius Simka

Fußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg gastiert am Samstag bei seinem „Lieblingsgegner“.

 Von Jörg Kleinert, 25.08.2017.
 

Wolfsburg. Nach der 0:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund am ersten Spieltag ist Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bereits früh unter Zugzwang. Mario Gomez und Co. sind heute (Anstoß 15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt zu Gast.

Frankfurt und Wolfsburg treffen zum 31. Mal in der Bundesliga aufeinander. Die Bilanz spricht mit 15 Siegen und nur fünf Niederlagen (bei zehn Remis) klar für die „Wölfe“. Vier ihrer fünf Siege gegen Wolfsburg holte die Eintracht jedoch vor heimischem Publikum, wo die Bilanz nur minimal für die Wölfe spricht (vier Siege Eintracht, fünf Remis und sechs Siege VfL).
Kuriosum: Frankfurt holte gegen Wolfsburg nur 0,83 Punkte pro Spiel, weniger als gegen alle anderen Bundesligisten. Der VfL wiederum war gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten erfolgreicher als gegen Frankfurt: Im Schnitt holten die „Wölfe“ gegen die SGE im Schnitt 1,83 Punkte pro Spiel. In der vergangenen Saison waren die Hessen der einzige Gegner, gegen den die Wolfsburger sechs Punkte sammelten (1:0 H, 2:0 A).

Für die Besetzung seiner Startelf wird sich VfL-Coach Andries Jonker eng mit der medizinischen Abteilung abstimmen müssen. Ein Quartett des VfL macht Sorgen. Jonker muss gegebenenfalls umstellen. Innenverteidiger Robin Knoche plagte sich zu Wochenbeginn mit einem grippalen Infekt herum, er absolvierte am Mittwoch nur eine halbstündige Laufeinheit. Kaylen Hinds, der zweite Grippe-Patient, blieb dagegen gänzlich im Bett. Der dritte fragliche Kandidat für einen Startelf-Einsatz ist Jakub Blaszczykowski, den weiter muskuläre Probleme im Oberschenkel plagen.

Wegen einer Verhärtung setzte auch Paul Verhaegh mit dem Training aus – eine vorsorgliche Maßnahme indes, um keine Verschlimmerung der Beschwerden des niederländischen Rechtsverteidiger zu riskieren. Alle vier angeschlagenen Profis hatten bei der Auftaktpleite gegen Dortmund in der Anfangself gestanden. Aufschlüsse darüber, wie es den vier Angeschlagenen geht, dürfte es für die VfL-Fans in dieser Woche kaum geben. Jonker lässt seine Mannschaft vor der Frankfurt-Partie dreimal hinter verschlossenen Türen trainieren.

Bei der gastgebenden Eintracht kommt es heute womöglich zu einer mit Spannung erwarteten Bundesliga-Comeback: Kevin-Prince Boateng ist zurück. Der 30-jährige „aggressive Antreiber“ wechselte vom spanischen Erstligisten Las Palmas in die Main-Metropole. Nach Hertha BSC, Borussia Dortmund und Schalke 04 (insgesamt 98 Spiele) ist Frankfurt Boatengs 4 vierte Station in Deutschlands Fußball-Oberhaus.

In der vergangenen Saison bestritt der Deutsch-Ghanaer 28 Partien für Las Palmas, zudem kommt Boateng auf 85 Einsätze in der italienischen Serie A für den FC Genua und den AC Mailand. 37 Spiele stehen für ihn in der englischen Premier League für Tottenham Hotspur und den FC Portsmouth zu Buche.
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