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Mit viel Spektakel und guter Defense zum Erfolg

ProB-Basketball: Baskets schlagen Wulfen deutlich mit 88:70 (49:33).

Von Christoph Matthies, 23.10.2011

Braunschweig. Wer in der Löwenstadt erfolgreiche und vor allem spektakuläre Basketball-Leckerbissen sehen will, ist derzeit nicht nur in der VW-Halle gut aufgehoben. Was die ProB-Korbjäger der SUM Baskets gestern Abend bei ihrem 88:70-Erfolg über Wulfen in der Alten Waage aufführten, ließ nicht nur Basketball-Feinschmeckern das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Bereits am Mittwoch erteilten die Baskets den Giants aus Leverkusen eine deutliche Lehrstunde. 107:66 (59:30) hieß es am Ende für die Gastgeber, die zu keiner einen Zweifel daran aufkommen, dass sie das bessere Team waren. Mit Gegner Wulfen besuchte gestern Abend jedoch der Tabellenzweite der ProB-Nord und somit ein anderes Kaliber die Sporthalle Alte Waage. Am Ende stellten jedoch auch die Münsterländer eine leicht zu nehmende Hürde für die Braunschweiger dar.
Die 450 Zuschauer sahen eine zunächst ausgeglichene Anfangsphase, ehe die Mannschaft von Cheftrainer Liviu Calin bereits im ersten Viertel den Grundstein für den am Ende deutlichen Erfolg legte. Nach knapp drei Minuten gab Center Daniel Theis mit einem zweihändigen Tomahawk-Dunk den krachenden Startschuss für einen 20:6-Lauf seines Teams bis zur Viertelpause (30:18). Neben Daniel Theis (19 Punkte) sorgten dessen Bruder Frank, Flügel Howard Sant-Roos und Aufbau Dennis Schröder immer wieder für spielerische Höhepunkte. Besonders sehenswert: ein Fastbreak des athletischen Kubaners Sant-Roos, der das Brett nutzte, um Jörn Wessels mit dem Alley-Hoop-Anspiel zu füttern (45:28, 17. Minute). „Das Spektakuläre ist einfach unsere Art zu spielen. Wir wollen, dass sich das rumspricht und viele Zuschauer kommen“, erläuterte Dennis Schröder nach der Begegnung den in dieser Saison besonders ausgeprägten Highlight-Basketball.
Bereits zur Halbzeitpause hatten die Baskets den Gästen mit einem 16-Punkte-Vorsprung den Zahn gezogen, näher als auf zehn Punkte kamen die Wulfener nicht mehr an die spielfreudigen und gut verteidigenden Baskets heran. Bester Punktesammler in einem starken Team war am Ende der 18-jährige Junioren-Nationalspieler Schröder, der 25 Zähler markierte und sich selbst über die vielen offenen Wurfgelegenheiten von außen (5/10 Dreier) wunderte: „Mir wird Platz gelassen, weil die Gegner immer noch denken, dass ich nicht schießen kann.“ Im Sommer hatte Schröder mit Liviu Calin intensiv an seinem Distanzwurf gearbeitet.
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