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Mit starker Willensleistung einen Punkt erkämpft

Schlusspfiff im Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Eintracht Braunschweig: Marjan Petkovic gratuliert Havard Nielsen. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Beim 2:2 im Saison-Auftaktspiel bei Fortuna Düsseldorf trafen Ken Reichel und Havard Nielsen für Eintracht Braunschweig.

Von Elmar von Cramon, 03.08.2014.

Düsseldorf. Mit einer starken Willensleistung erkämpften sich Eintrachts Zweitliga-Fußballer am Freitagabend beim 2:2 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf den ersten Auswärtspunkt der neuen Spielzeit.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten steckten die Blau-Gelben gegen den Aufstiegsanwärter zweimal einen Rückstand weg und hätten mit ein bisschen mehr Glück vielleicht sogar alle drei Zähler aus der rheinischen Landeshauptstadt entführen können.
Vor der imposanten Kulisse von 41 667 Zuschauern traten beide Teams von Beginn an keineswegs zurückhaltend auf: Fortuna verzeichnete die erste Offensivaktion, doch Vegar Hedenstad konnte vor Erwin Hoffer zur Ecke klären (2.). Auf der Gegenseite verfehlte ein Kopfball von Marcel Correia sein Ziel (7.). Düsseldorf deutete in der Folge Torgefahr durch Erwin Hoffer (10./Abseitstreffer) und Joel Pohjanpalo (13./Distanzschuss neben das Tor) an.
Eintracht erlitt hingegen schon früh einen personellen Rückschlag: Jan Hochscheidt schied nach 14 Minuten mit einer Adduktorenverletzung aus. Schon zuvor hatte Dennis Kruppke eine Platzwunde im Kopfballduell erlitten, konnte aber mit „Turban“ weiterspielen. Die Partie verlor etwas an Fahrt, lediglich ein weiterer Distanzversuch durch Michael Liendl (19.) war an Offensivaktionen zu verzeichnen. Kurz darauf folgte erstmals eine strittige Szene: Heinrich Schmidtgal rannte Havard Nielsen im Strafraum um, ein Elfmeterpfiff blieb jedoch aus (22.). Fortuna erarbeitete sich in der Folge ein spielerisches Übergewicht und wurde schließlich auch belohnt.
Nach einem Ballverlust im rechten Mittelfeld verlagerten die Fortunen das Spiel blitzschnell auf den linken Flügel, wo Ben Halloran in der Mitte Liendl fand, dessen Schlenzer sich über Rafal Gikiewicz hinweg ins linke obere Toreck senkte. Ein weiterer gefährlicher Vorstoß über den rechten Flügel wurde zur sicheren Beute des neuen Eintracht-Keepers, der Hallorans Kopfball mit einem Glanzreflex von der Linie holte (42.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff ergab sich für Havard Nielsen eine gute Schusschance, doch der Ball landete über dem Tor. Aufgrund der mit zunehmender Dauer spielstärker agierenden Gastgeber ging deren Halbzeitführung letztlich in Ordnung.
Nach dem Wechsel deuteten die Blau-Gelben mehr Mut zur Offensive an, doch Keeper Michael Rensing war gegen Ken Reichels Distanzkracher (55.) und Nielsen (57.) zweimal auf dem Posten. Schließlich wurde der Mut zur Offensive aber doch belohnt. Eine Flanke von Raffael Korte wuchtete Reichel aus acht Metern ins Düsseldorfer Tor. Die Freude währte jedoch nicht lange: Nach einem blitzschnellen Pass in die Spitze passte Erwin Hoffer quer in die Mitte, wo der gerade erst eingewechselte Charlison Benschop zum 2:1 traf.
Nur Minuten später herrschte auf der anderen Seite Aufregung: Nach einem Zuspiel von Nielsen wurde Mushaga Bakenga von Rensing im Strafraum zu Fall gebracht; Schiedsrichter Deniz Aytekins Pfeife blieb jedoch erneut stumm (71.). In der Schlussphase legten die Blau-Gelben dann einen Gang zu und wurden erneut belohnt: Nach einer Kopfballabwehr brachte Zuck den Ball zurück in die Gefahrenzone, wo Nielsen sich gegen zwei Fortunen sowie Rensing durchsetzte und den Ball zum Ausgleich über die Torlinie bugsierte.
Selbst der Siegtreffer war für die gegen Ende immer stärker werdenden Löwen noch drin, doch Bakenga und Nielsen verpassten eine Hedenstad-Flanke nur knapp (88.), sodass es beim letztlich verdienten Unentschieden blieb.
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