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„Mit Sieg in die Winterpause“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet am Montag um 20.15 Uhr Union Berlin.

Von Elmar von Cramon, 16.12.2012.


Braunschweig. Noch einmal rollt der Ball in diesem Jahr an der Hamburger Straße. Fußball-Zweitligist Eintracht erwartet morgen um 20.15 Uhr den Tabellensechsten Union Berlin, der in den vergangenen 13 Spielen nur eine Niederlage einstecken musste.

„Wir freuen uns noch einmal auf die besondere Flutlicht-Atmosphäre im voll besetzten Eintracht-Stadion und wollen unseren Fans ein schönes Spiel zeigen“, erklärt Marc Arnold. Trotz des sehr großen Punktepolsters von 14 Zählern, das Eintracht gegenüber den Berlinern aufweist, ist die Bezeichnung „Spitzenspiel“ für Eintrachts sportlichen Leiter gerechtfertigt: „Die Unioner zeigen mittlerweile, über welches Potenzial sie verfügen und haben sich in den vergangenen Wochen eine gute Ausgangsposition verschafft.“
Auch aufgrund der Tatsache, dass die „Eisernen“ in den Vorjahren dreimal hintereinander mit einem Sieg im Gepäck zurück nach Berlin reisten, würde Arnold diesmal gerne einen Erfolg seiner Mannschaft sehen: „Wir konnten gegen Union nie etwas hier behalten, das wollen wir ändern und mit einem Sieg in die Winterpause gehen.“ Anfang August hatten die Blau-Gelben das Hinspiel an der alten Försterei mit 1:0 für sich entscheiden können.
Wenig Sorgen macht sich der 42-Jährige um die Wetterverhältnisse. Zwar musste die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht unter der Woche auf verschneiten Rasenplätzen trainieren, das Stadiongrün ist durch den Wintereinbruch aber nicht stärker betroffen als bisher: „Dank der Rasenheizung ist es nicht so schlimm, dennoch freuen wir uns, im Winter einen neuen Rasen zu bekommen. Wir müssen bis dahin das Beste aus der Situation machen.“
Verpassen werden die Partie die Rekonvaleszenten Marcel Correia, Björn Kluft und Kevin Kratz sowie Jan Washausen, Matthias Henn und Oliver Petersch (alle Trainingsrückstand). Ein Fragezeichen steht nach wie vor hinter Deniz Dogan (muskuläre Probleme im Adduktorenbereich).
Unterdessen wünscht sich Arnold konstruktive Wege bei eventuellen Protestaktionen der Fans gegen das äußerst umstrittene DFL-Sicherheitspapier: „Die eigene Mannschaft nicht anzufeuern ist keine gute Idee. Am Freitag in Kaiserslautern hat davon nur der Gegner profitiert, weil die typische Betzenberg-Atmosphäre nicht aufkam.“ Beim 0:1 des Eintracht Verfolgers gegen den VfR Aalen hatten mehrere Fangruppierungen als Protest einen Stimmungsboykott beschlossen, sodass die „Roten Teufel“ nach Anpfiff nur verhalten angefeuert wurden.
So könnte Eintracht spielen: Davari – Reichel, Dogan, Bicakic, Bohl – Theuerkauf – Boland, Kruppke Pfitzner – Ademi, Kumbela.
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