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Mit Selbstvertrauen nach Bayern

Bewies erneut, wie wichtig er für das Braunschweiger Team ist: Dyshawn Pierre. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Nach dem Heimsieg gegen die Eisbären reisen die Löwen nach München.

Von Christoph Matthies, 27.12.2016.

Braunschweig. Zu Weihnachten haben sich die Löwen-Basketballer gleich doppelt beschenkt: Zuerst verstärkte an Heiligabend mit Jamal Boykin ein neuer Big Man das Team, am Montag folgte dann der erste Heimsieg der Saison (der dritte Sieg insgesamt), ein souveränes 77:61 (44:26) gegen die Eisbären Bremerhaven. Am Freitag (20.30 Uhr) werden die Löwen in München versuchen, den Schwung und das Selbstvertrauen aus dem Eisbären-Spiel mitzunehmen und beim Tabellendritten für eine Sensation zu sorgen.

Es war schon erstaunlich, wie souverän die Braunschweiger gegen die Eisbären auftraten, nachdem sie die Probleme in den Anfangsminuten abgelegt hatten. Als Neuzugang Boykin nach fünf Minuten das erste Mal das Parkett der VW-Halle betrat, schienen die Löwen an Sicherheit zu gewinnen. Der Amerikaner zeigte mit 15 Punkten und acht Rebounds einen tollen Einstand und war maßgeblich mitentscheidend für die starke Partie der Löwen, die nach drei Vierteln bereits entschieden war (60:39) und auch durch ein schwächeres Schlussviertel kaum noch geschmälert wurde.

Auch Dyshawn Pierre (15 Punkte, 14 Rebounds) bewies erneut, wie wichtig er für das Team ist – und, dass er auf der Flügelposition zu den begabtesten Reboundern der Liga gehört.

Durch den Erfolg vor 2133 Zuschauern in der VW-Halle sind die Löwen zwar weiterhin nur Sechzehnter der BBL-Tabelle, haben nun aber bereits vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, da sich Konkurrent Rasta Vechta in Berlin geschlagen geben musste. Während Vechta am Freitag zu Hause gegen Gießen nach neun Pleiten hintereinander endlich wieder punkten will, bekommt es das Team von Löwen-Trainer Frank Menz in München mit dem FC Bayern zu tun.

Der Tabellendritte hat am zweiten Weihnachtstag in eigener Halle gegen den noch ungeschlagenen BBL-Spitzenreiter aus Ulm verloren (79:87). Insgesamt spielt das Team von Trainer Aleksandar Djordjevic aber eine starke Saison, die Ulm-Partie war erst die dritte Niederlage für die Bayern. Nur der Tabellenführer erzielt pro Spiel mehr Punkte als die exzellent besetzten Münchener (87,1), die extrem ausgeglichen punkten. Mit Bryce Taylor (Topscorer mit 10,7), Maxi Kleber, Reggie Redding, Nick Johnson, Devin Booker, Vladimir Lucic, Danilo Barthel und Nihad Djedovic erzielen gleich acht Spieler mehr als acht Zähler im Schnitt. Das Menz-Team erwartet am Freitag also eine ungleich schwerere Aufgabe als noch am Montag gegen Bremerhaven.
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