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Mit Personalsorgen gegen Heidenheim

Will morgen einen Heimsieg gegen Heidenheim: Eintrachts Joseph Baffo. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht will makellose Bilanz gegen FCH ausbauen.

Von Elmar von Cramon, 23.10.2015.

Braunschweig. Trotz einiger Personalsorgen vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den 1. FC Heidenheim, möchten Eintrachts Zweitliga-Fußballer mit einem Sieg am Tabellenvierten vorbeiziehen. Die Bilanz gegen die Ostwürttemberger ist bislang makellos: Seit 2009 verlor Eintracht keines der sechs Aufeinandertreffen gegen den FCH.

„Wir wissen um die Statistik und streben auch am morgigen Sonntag an, als Sieger vom Platz zu gehen“, erklärt Torsten Lieberknecht vor der Partie, macht aber gleichzeitig klar, dass seine Mannschaft keine leichte Aufgabe erwartet: „Heidenheim ist ein sehr anspruchsvoller Gegner, der sich in diesem Jahr in der Wahl der Grundordnung viel flexibler zeigt“, lobt er den „alten Bekannten“ aus gemeinsamen Drittliga-Zeiten.
Beim 0:2 in Paderborn war der Coach vor allem mit dem Zweikampfverhalten seiner Akteure unzufrieden und hofft, dass „Anfängerfehler“ gegen Heidenheim ausbleiben: „Wir haben in dieser Woche das ABC zurückgeholt, wie man einen Zweikampf zu führen hat“, erklärt Lieberknecht, der in Paderborn lediglich Joseph Baffo, Deniz Dogan und Adam Matuschyk in dieser Hinsicht im grünen Bereich gesehen hatte.
Darüber hinaus muss der 42-Jährige neben dem Ausfall von Mirko Boland (Innenbandteilabriss) mit weiteren Verletzungen fertig werden. Saulo Decarli hatte sich nach Ablauf seiner Rotsperre vor einem geplanten U23-Einsatz eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen; Marc Pfitzner plagen Hüftbeschwerden. Auch Emil Berggreen konnte aufgrund eines grippalen Infekts nur unregelmäßig trainieren, Hendrick Zuck ist ebenfalls angeschlagen.
Als mögliche Alternative wurde Philipp Tietz nach guten Leistungen in der U19 ins Training der ersten Mannschaft integriert, auch Routinier Dogan wird vermutlich erneut zum Kader gehören, da neben dem erneuten Ausfall Decarlis auch Marcel Correia (muskuläre Probleme) weiterhin zu fehlen droht.
Mit Norman Theuerkauf, Smail Morabit und Julius Reinhardt kehren für das Spiel am Sonntag drei ehemalige Braunschweiger ins Eintracht-Stadion zurück: „Sie haben bei uns sehr gute Leistungen gebracht, dass zeigt, dass wir damals gute Jungs geholt haben“, erwartet Lieberknecht ein „freudiges Wiedersehen“, stellt aber klar, dass „wir in den 90 Minuten Gegner sind.“
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Reichel, Dogan, Baffo, Sauer - Schönfeld, Matuschyk - Hochscheidt (Holtmann), Khelifi - Berggreen, Hvilsom (Ademi).
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