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Mit Gladbach wartet ein harter Brocken

Erleichterung: So würden sich die Blau-Gelben auch gern am Sonnabend nach dem Spiel gegen Gladbach freuen. Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht trifft Sonnabend (15.30 Uhr) im Stadion auf die „Fohlen-Elf“ – Kruppke einsatzbereit.

Von Elmar von Cramon,26.02.2014.

Braunschweig. Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage in Nürnberg steht für Eintracht ein harter Brocken auf dem Programm. Am Sonnabend (Anstoß 15.30 Uhr) trifft der Aufsteiger im eigenen Stadion auf die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach.

Den Gästen gelang in den vergangenen sieben Partien kein dreifacher Punktgewinn. Trotzdem sind die „Fohlen“ noch mittendrin im Kampf ums internationale Geschäft und wollen ein weiteres Abrutschen vermeiden, während es für die Blau-Gelben gilt, Punkte gegen den Abstieg einzufahren, die in Nürnberg unnötigerweise verschenkt worden waren.
„Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viele positive Momente erlebt, es ist normal, dass man auch mal eine bittere Erfahrung macht. Es gehört in einem Fußballerleben dazu, auch mal solche Spiele durchstehen zu müssen, jetzt sind Nehmerqualitäten gefragt“, antwortet Torsten Lieberknecht auf die Frage, was er seinen Spielern nach dem Spiel gegen den „Club“ mitgegeben hatte. Allen negativen Begleitumständen zum Trotz, von denen sich die zwei vergebenen Strafstöße und der Nürnberger Doppelschlag kurz nach der Pause besonders gravierend auswirkten, will der 40-Jährige auf der in den ersten 45 Minuten gezeigten guten Leistung aufbauen: „Ich habe den Jungs aufgezeigt, dass vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, aufgegangen ist. Die Gegentore hätten wir allerdings besser verteidigen müssen.“ Die Nürnberger Unterzahl spielte für den Eintracht-Coach dabei aber keine allzu große Rolle: „Wenn der Gegner einen langen Ball schlägt macht sich das nicht unbedingt bemerkbar. Hinterher haben sie unserem Druck im 3-4-2-System gut standgehalten und gezeigt, wie man sich taktisch gut verhält.“
Den kommenden Gegner will Lieberknecht nicht anhand der aktuellen Negativserie bewertet sehen: „Gladbach ist auf allen Positionen außergewöhnlich gut besetzt und hat den Anspruch, im internationalen Geschäft zu landen.“
Für die blau-gelbe Offensive dürfte sich die Rückkehr von Karim Bellarabi (nach abgelaufener Gelbsperre) positiv auswirken, Neuzugang Salim Khelifi (Syndesmoseverletzung im linken Sprunggelenk) wird jedoch in den nächsten Wochen ausfallen. Einsatzbereit sind hingegen Timo Perthel, Marco Caligiuri und Dennis Kruppke. Dem Eintracht-Kapitän gelang beim 1:1 der U23 gegen den TSV Havelse ein Tor, was ihm zusätzlichen Auftrieb geben dürfte: „Es freut mich für Dennis, damit hat er der Mannschaft sehr geholfen“, so Lieberknecht, der auch Daniel Davari nach seiner Schulterverletzung wieder zurückerwartet: „Es sieht so aus, als ob er mitwirken könnte. Falls nicht wissen wir, dass wir uns auf Marjan Petkovic verlassen können.“
Davari wurde für zwei Länderspiele mit der iranischen Nationalelf nominiert: Zunächst tritt der WM-Teilnehmer am 3. März zu einer Qualifikationsbegegnung für den Asien-Cup 2015 gegen Kuwait an und trifft am 5. März auf Guinea. Ermin Bicakcic (mit Bosnien-Herzegowina in Innsbruck gegen Ägypten) sowie Omar Elabdellaoui und Havard Nielsen (mit Norwegen in Prag gegen Tschechien) bestreiten am selben Tag ebenfalls Länderspiele für ihre Heimatländer.
So könnten sie spielen: Davari (Petkovic) - Reichel, Dogan, Bicakcic, Kessel (Elabdellaoui) - Theuerkauf - Hochscheidt, Boland, Pfitzner, Bellarabi - Nielsen (Kumbela).
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