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„Mit Fan-Unterstützung siegen“

Wollen wieder jubeln: (v.l.) Gerrit Holtmann, Vegar Hedenstad, Jan Hochscheidt, Saulo Decarli. SH

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht trifft heute (13 Uhr) im Stadion auf den FSV Frankfurt.

Von Elmar von Cramon, 30.04.2015.

Braunschweig. Es bleibt spannend im Kampf um Platz drei in der 2. Fußball-Bundesliga. Eintracht kann Samstag um 13 Uhr im Spiel gegen den FSV Frankfurt in Vorleistung treten und sich punktemäßig weiter an den Relegationsplatz annähren. Der Karlsruher SC und RB Leipzig können erst am Sonntag nachziehen.

„Wir hätten gerne eine bessere erste Hälfte gesehen, trotzdem sind wir sehr froh, dass das Spiel eine ganz eigene Dynamik entwickelt hat und wir als Sieger vom Platz gegangen sind“, zeigte sich Marc Arnold mit dem begeisternden 4:2-Erfolg über Aue zufrieden. Trotz zahlreicher Ausfälle, einem Pausenrückstand und einer Gelb-Roten Karte für Maximilian Sauer drehten die Löwen das Spiel zu ihrem Gunsten und liegen nun im Rennen um den Relegationsplatz auf der Lauer: „Die Partie hat alles in sich gehabt, was Eintracht in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hat; Herz, Leidenschaft und Emotion“, freut sich der sportliche Leiter.
Das mögliche Szenario auf der Zielgeraden der Saison bleibt dabei äußerst spannend. Neben Eintracht, die in zwei Wochen Konkurrent Karlsruhe zum letzten Heimspiel der Saison empfängt, treffen auch die anderen Spitzenteams noch in unterschiedlichen Konstellationen aufeinander. Aus Sicht von Eintracht wäre in diesen Spielen wahrscheinlich immer ein Remis das Wunschergebnis. Denn selbst wenn die Blau-Gelben alle ihre Spiele gewinnen, ist ungewiss, ob die dann erreichten 59 Zähler den Sprung auf den dritten Rang garantieren: „Es ging in den vergangenen Wochen immer darum, eine „letzte Chance auf Platz drei“ zu wahren, die immer wieder verschwunden und plötzlich wieder da war. Ich würde mich zuallererst darüber freuen, wenn wir mit der Unterstützung unserer Fans gegen Frankfurt gewinnen, alles andere ist noch sehr weit weg“, so Arnold.
Außerdem warnt er davor, den heutigen Gast zu unterschätzen. Die Hessen konnten sich gegen mehrere Spitzenteams schadlos halten und sind ihre Abstiegssorgen weitestgehend los. Die Tatsache, dass die Mannschaft von Ex-Eintracht-Trainer Benno Möhlmann seit acht Spielen auf einen Erfolg wartet, macht die Aufgabe aus Sicht von Arnold eher schwieriger: „Alle Teams aus dem unteren Drittel sind sehr gefährlich, das haben wir zuletzt gegen Aalen und Aue gesehen. Der FSV geht zwar jedes Jahr aufs Neue als potenzieller Abstiegskandidat ins Rennen, ist aber bislang immer in der Lage gewesen, diesen Ruf zu widerlegen.“
Ausfallen werden neben dem gesperrten Sauer auch die verletzten Dennis Kruppke, Torsten Oehrl, Deniz Dogan, Seung-Woo Ryu und Salim Khelifi. Wieder im Training stand Havard Nielsen, der Montag wegen Problemen mit der Halswirbelsäule ausgefallen war. So könnten sie spielen: Gikiewicz - Reichel, Correia, Decarli, Kessel (Hedenstad) - Hochscheidt, Zuck, Boland, Omladic - Nielsen, Berggreen.
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