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„Mit einem Sieg an Aue vorbeiziehen“

3. Fußball-Liga: Eintracht erwartet den Tabellenvierten am Sonnabend um 14 Uhr zum Spitzenspiel im Stadion.

Von Elmar von Cramon, 25.11.2009.

Braunschweig. Zum Duell des Sechsten gegen den Viertplatzierten kommt es am Sonnabend im Eintracht Stadion, wenn die Drittligafußballer von Eintracht um 14 Uhr das Team von Erzgebirge Aue empfangen.

Im Falle eines Sieges würden die „Löwen“ zumindest an den Sachsen vorbeiziehen, die momentan einen Zähler Vorsprung auf die Braunschweiger besitzen.
„Insgesamt gesehen war das Remis in München ein gerechtes Ergebnis“, blickt Torsten Lieberknecht auf das vergangene Wochenende zurück. Beim 1:1 gegen die Zweitvertretung der Bayern ärgerten sich die Braunschweiger trotzdem über das späte Gegentor: „Beim Gegentreffer gab es eine Kette von Fehlern, von denen man den einen oder anderen einfach früher ausbügeln muss. Letztlich haben wir dadurch Punkte liegengelassen“, sagt der Eintracht-Trainer.
Das Ziel, mit Tuchfühlung zur Tabellenspitze in die Winterpause zu gehen, ist für den 36-Jährigen trotzdem nicht in weite Ferne gerückt: „Mit einem Sieg können wir an Aue vorbeiziehen und hätten damit eine gute Grundlage gelegt.“ Die Mannschaft aus dem Erzgebirge sieht er als „schwer zu spielenden Gegner“ an, den man trotz der mageren Auswärtsbilanz (bisher acht Punkte) nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfe: „Sie haben sich punktuell verstärkt und sind sehr gut eingespielt, sodass die gute Platzierung keine Überraschung für mich ist“, mahnt Lieberknecht.
Vor heimischem Publikum wollen die „Löwen“ allerdings wieder an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den Fans zum ersten Advent einen Heimsieg bescheren: „Das muss nach dem guten Spiel gegen Sandhausen unser Ziel sein“, fordert der Eintracht-Coach. Personell ist bei den Blau-Gelben alles im Lot. Der wegen einer Oberschenkelprellung in München fehlende Jan Schanda steht ebenso im Training wie Marc Vucinovic und Damir Vrancic, die auf einem guten Weg sind, ihren Trainingsrückstand aufzuholen. Ob es für einen Kaderplatz reicht, lässt Lieberknecht mit Blick auf die noch anstehenden Übungseinheiten offen: „Sie waren eine Weile nicht dabei, es kann jedoch bei guten Trainingsleistungen schnell gehen.“
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Theuerkauf, Dogan, Henn, Brinkmann – Danneberg – Boland, Pfitzner, Morabit – Kruppke, Onuegbu.
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