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Mit breiter Brust spielen

3. Fußball-Liga: Eintracht trifft am Sonnabend auf Stuttgarter Kickers

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn treffen die Drittligafußballer von Eintracht am Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) im eigenen Stadion auf die Stuttgarter Kickers. Gegen die sollen nach zuletzt vier sieglosen Partien endlich wieder einmal drei Punkte eingefahren werden.

„Die Mannschaft hat gegen Paderborn sehr diszipliniert gespielt“, sah Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold Fortschritte gegenüber den vergangenen drei Partien. Er verhehlte aber auch nicht, dass man mit dem Ergebnis unzufrieden war: „Wir haben verloren, obwohl wir es verdient gehabt hätten, zu punkten.“ Trotz einiger zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen will Arnold die Niederlage aber nicht am Unparteiischen festmachen: „Es waren durchaus zwei bis drei spielentscheidende Situationen dabei, über die man hätte diskutieren können. Im Nachhinein müssen wir unseren Blick jetzt aber nach vorne richten.“
Den nächsten Gegner kennt Arnold ganz genau, denn bei den Kickers erlernte er das Fußball-ABC und feierte dort auch am 2. März 1991 gegen Eintracht sein Debüt im deutschen Profifußball: „Die Kickers zeichnen sich durch eine sehr gute Offensivabteilung aus“, sagt Arnold, der im Abwehrbereich die große Schwäche sieht: „Wenn man sieht, wie die Spiele teilweise verloren wurden, kann man sich einen entsprechenden Reim drauf machen.“ Dementsprechend will Arnold die Blau-Gelben am Sonnabend mit „breiter Brust“ auftreten sehen: „Stuttgart hat zwar nur eines der vergangenen sieben Spiele verloren, aber auch nur eins gewonnen.“ Erneut gilt es jedoch, mehrere Ausfälle zu kompensieren. Nachdem vier zuvor verletzte Akteure gegen Paderborn zurückgekehrt waren, fiel mit Kingsley Onuegbu kurz vor der Partie erneut ein Spieler aus, zudem musste Mark Pfitzner verletzt ausgewechselt werden.
Auch Dennis Brinkmann und Jan Schanda sind nicht mit von der Partie, da sich die beiden Routiniers in Paderborn kurz vor Schluss die jeweils fünfte Gelbe Karte abholten: „Somit sind wir jetzt nicht viel weiter, weil der Defensivverband neu aufgestellt werden muss. Dennoch ist es gut zu sehen, dass Akteure wie Benjamin Fuchs und Dennis Kruppke ihre Verletzungen überstanden haben.“ Arnold hofft, dass Onuegbu und Pfitzner bis zum Wochenende wieder einsatzbereit sind, außerdem könnte Valentin Nastase (nach Achillessehnenproblemen) für Stabilität in der Abwehr sorgen. Noch nicht einsatzbereit sind Matthias Henn, Riley O`Neill und Fait-Florian Banser.
So könnte Eintracht spielen: Fejzic – Reichel, Dogan, Nastase, Wehlage (Fuchs) – Rodrigues, Lenze, Pfitzner, Kruppke (Danneberg) – Schied, Danneberg (Onuegbu).
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