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„Mit breiter Brust auflaufen“

Behauptet den Ball für die Blau-Gelben: Eintrachts Marcel Correia. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet am Montag im Stadion den 1. FC Nürnberg.

Von Elmar von Cramon, 29.11.2014.

Braunschweig. Erstmals in dieser Saison darf Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig seine Fans zu einer Montagspartie begrüßen: Gast ist ab 20.15 Uhr der 1. FC Nürnberg, der als hochkarätig besetzter Aufstiegsaspirant in die Spielzeit gestartet war.

Bisher blieben die Franken in dieser Saison hinter den Erwartungen zurück, erscheinen nach dem 2:0-Sieg gegen Tabellenführer FC Ingolstadt aber wiedererstarkt.
„Montagabend unter Flutlicht, das hat immer einen besonderen Reiz“, freut sich Torsten Lieberknecht auf den Vergleich mit dem neunmaligen deutschen Meister. Nach fünf Pflichtspielsiegen in Serie hat der 41-Jährige allen Grund zum Optimismus, weiß aber auch um die Stärken des Gegners, gute Antworten zu geben: „Es zeigt sich, dass in dieser Mannschaft sehr viel Potenzial steckt, was sie in den schwierigen Situationen hat wecken können. Unser Ziel ist natürlich, dass dies nicht zum Tragen kommt.“
Der Trainerwechsel von Valerien Ismael zu René Weiler ging laut Lieberknecht mit einer „leichten Veränderung der Grundordnung“ einher, das Hauptaugenmerk liegt für den Eintracht-Coach aber darauf, die guten Einzelspieler der Franken, wie Jakub Sylvestr, in Schach zu halten. Der 41-Jährige ist jedoch zuversichtlich, dass die Erfolgsserie seine Mannschaft mit breiter Brust vor heimischer Kulisse auflaufen lassen wird: „Die Jungs haben in den vergangenen Wochen peu à peu Selbstvertrauen gesammelt und ordentliche, wenn auch nicht perfekte Spiele abgeliefert haben. Wir wollen unsere Serie so lange wie möglich aufrechterhalten, es wird gegen Nürnberg allerdings eine wahnsinnig schwere Aufgabe.“
Umbauen muss Lieberknecht seine zuletzt bärenstarke Abwehrformation. Als Ersatz für den gelbgesperrten Benjamin Kessel kommen mehrere Spieler in Betracht. Lieberknecht selbst kam auf „zehn Varianten“, wie er seine Viererkette auflaufen lassen könnte. Denkbar ist, dass der wieder einsatzbereite Saulo Decarli rechts aufläuft. Der Schweizer hatte auf dieser Position beim AS Avellino sowie dem FC Locarno und in der Schweizer U19-Nationalmannschaft agiert. Auch Marcel Correia und Vegar Hedenstad haben in blau-gelb bereits Erfahrung auf der rechten Außenbahn gesammelt.
Jan Hochscheidt macht laut Lieberknecht weiter Fortschritte im Mannschaftstraining, ist aber für die Flutlichtpartie noch keine Option. Jan Washausens Comeback ist ebenfalls nähergerückt, Torsten Oehrl fällt weiter aus.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Hedenstad, Reichel, Correia, Decarli - Boland, Theuerkauf - Zuck, R. Korte - Nielsen, Ryu (Bakenga).
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