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Mini-Serie im Derby ausbauen

Gemeinsam mit Isaiah Swann bester Scorer gegen Vechta: James Florence (17 Punkte). Foto: Herden

Basketball-Bundesliga: Am Sonnabend um 20 Uhr spielen die Phantoms in Oldenburg.

Von Christoph Matthies, 12.02.2014.

Braunschweig. Ein starkes drittes Viertel legte am vergangenen Sonntag den Grundstein für den am Ende deutlichen 91:72-Heimerfolg gegen Vechta. Am Sonnabend (20 Uhr) treten die Phantoms-Basketballer nun in Oldenburg an.

Zwei Siege hintereinander gelangen den Phantoms gegen Quakenbrück und Vechta – dieses „Kunststück“ zweier aufeinander folgender Erfolgserlebnisse glückte zuletzt zum Auftakt der laufenden Saison, als zunächst Ulm und danach Trier geschlagen werden konnte. Ist dies nun also der Beginn einer Positivserie, die das vor zwei Wochen noch arg strauchelnde Phantoms-Team letztlich doch noch in die Playoffs führen könnte?

Braunschweigs Cheftrainer Raoul Korner hat das P-Wort vorübergehend fast aus seinem Wortschatz gestrichen. „Wir müssen aufhören, nach einem guten Spiel schon wieder von den Playoffs zu reden“, versicherte der Österreicher schon vor der Partie gegen Vechta, momentan immer nur von Spiel zu Spiel zu schauen. Auf Tabellenplatz elf liegend, haben die Phantoms derzeit zwei Siege Rückstand auf Platz acht, der recht überraschend vom letztjährigen sportlichen Absteiger Ludwigsburg belegt wird.

Vor dem Hintergrund, dass die Phantoms nach dem plötzlichen Ausstieg von Hauptsponsor New Yorker gerade auf der Suche nach einem neuen Namenspaten sind, wäre ein sportlich erfolgreiches und medienwirksames Abschneiden auf einem Playoff-Rang so wichtig wie selten zuvor.

Dass sie gegen den Tabellenvierten aus Oldenburg nicht chancenlos sind, haben die Phantoms im Hinspiel kurz vor Weihnachten bewiesen. 35 Minuten lang sahen die Zuschauer in der Volkswagenhalle eine mindestens ebenbürtige Heimmannschaft, ehe der Vizemeister von der Hunte mit einem 15:0-Lauf die Partie drehte (66:70). Die gefährlichsten Scorer im Team von Ex-Phantoms-Coach Sebastian Machowski sind die Flügelspieler Julius Jenkins (14,7) und Rickey Paulding (13,2), die auch beim jüngsten 68:66-Erfolg gegen Frankfurt am besten punkteten.
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