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Millionenablöse: Emil Berggreen wechselt zu Erstligist Mainz 05

Hat die Blau-Gelben in Richtung Mainz 05 verlassen: Emil Berggreen. Foto: Susanne Hübner

Fußball: Däne verlässt Eintracht nach einem Jahr – Rekordtransfer für die Blau-Gelben.

Von Elmar von Cramon, 02.02.2015.

Braunschweig. Während seine Teamkollegen gegen seinen Ex-Klub den letzten Test der Vorbereitung absolvierten, hatte er sich schon aus Braunschweig verabschiedet: Emil Berggreen verlässt die Blau-Gelben nach nur einem Jahr und wechselt zu Bundesligist Mainz 05, der den Dänen bis 2019 unter Vertrag nahm.

„Emil hat die gesamte Vorbereitung verpasst, deshalb gab es nach seiner Rückkehr einige Fragezeichen“, so Marc Arnold, der von „mehreren ausschlaggebenden Faktoren“ spricht, die einen Wechsel aus Sicht der Vereinsverantwortlichen sinnvoll machten: „Zum einen war es seine Verletzungsanfälligkeit. Auch hat sich seine emotionale Bindung zu Eintracht nicht so entwickel, wie wir uns das vorgestellt haben und von unseren anderen Spielern gewöhnt sind. Das wurde vielleicht durch den gescheiterten Wechsel im Sommer ausgelöst.“
Damals hatte sich Eintracht gegen eine Offerte des Hamburger SV in Höhe von 1,6 Millionen Euro entschieden: „Im Sommer haben wir es aus sportlichen Gründen für wenig sinnvoll erachtet, Emil zu verkaufen, diese Einschätzung hat sich nun geändert“, so der sportliche Leiter der Blau-Gelben. Allerdings macht der 45-Jährige keinen Hehl daraus, dass „wir aus Mainz ein sehr gutes Angebot bekommen haben.“ Auch wenn beide Klubs Stillschweigen über die Ablösemodalitäten vereinbarten, ist klar, dass die Mainzer Offerte von geschätzten 2,5 Millionen Euro die höchste Ablösesumme ist, die jemals für einen Eintracht-Spieler geflossen ist.
Berggreen, der in Absprache mit Eintracht seit Jahresbeginn zur Reha in Dänemark weilte, hatte Mitte Januar im dänischen „Ekstrabladet“ verlauten lassen, er fühle sich „bereit für die Bundesliga“ und hoffe darauf, dass „Eintracht sich interessante Angebote für mich ansehen wird“ Nach der Demission Berggreens sieht Arnold nun die Gelegenheit für die drei verbliebenen Angreifer, Domi Kumbela, Orhan Ademi und Julius Düker, sich über „mehr Spielzeit und Verantwortung weiterzuentwickeln“.
Eine weitere externe Neuverpflichtung oder ein Ausleihgeschäft kam für die Löwen nicht infrage: „Wir wären nur an einer perspektivischen Verpflichtung interessiert gewesen. Letztlich war aber keine sinnvolle Lösung auf dem Markt.“
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1 Kommentar
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Jenny Linakova aus Windhausen | 03.02.2016 | 10:19  
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