Anzeige

Michael Herrick: „Strafen haben uns das Genick gebrochen“

Football: Die Lions spielen zu fehlerhaft und verlieren gegen die Dresden Monarchs mit 28:35.

Von Daniel Beutler, 01.07.2012

Braunschweig. Zu viele Strafen, zu viele Fehler. Die New Yorker Lions haben gestern vor 3763 Zuschauern im Eintracht-Stadion mit 28:35 gegen die Dresden Monarchs verloren.

Verteilt auf dem Rasen im Stadion finden sich wahrscheinlich noch immer mindestens 30 Punkte, die der Lions-Angriff einfach hat liegenlassen. „Wir haben gekämpft, aber die Strafen haben uns das Genick gebrochen“, sagte Lions-Quarterback Michael Herrick.
Dabei sah es lange Zeit gut aus für die Braunschweiger. Zwar gingen die Monarchs im ersten Viertel mit 7:0 in Führung. Aber Neuzugang Willie Millhouse egalisierte den Spielstand im zweiten Viertel. Der US-Amerikaner zeigte die stärkste Leistung der vier Neuzugänge und avancierte nach nur vier Tagen in der Löwenstadt zur ersten Wahl für Herrick.
Die erneute Führung für Dresden im zweiten Viertel war ein Geschenk der Schiedsrichter. Nachdem ein klares Foul gegen Lions-Receiver Christian Bollmann, nicht geahndet wurde, reihten sich die Braunschweiger für ein Fieldgoal aus 41-Yards auf. Der Versuch aber wurde geblockt, Dresden konnte den freien Ball sichern und das 14:7 erzielen. Immerhin verkürzten die Lions noch kurz vor Pause durch Kicker Tobias Goebel per Fieldgoal auf den 10:14-Halbzeitstand.
Im dritten Viertel bogen die Lions dann auf die Siegerstraße ein. Nach einem Monarchs-Pass riss Lions-Safety Pete Adams dem Dresdner den gefangenen Ball mit voller Kraft aus den Armen und lief die Lions über 57 Yards mit 17:14 in Front. In der Phase waren die Gastgeber richtig stark. Warum sie den Weg zum Erfolg verließen? „Ich habe keine Ahnung“, gestand Herrick. Auf jeden Fall warfen sie dabei eine Menge Punkte aus dem Fenster, Dresden sammelte sie dankend auf. Dabei mussten die Gäste nicht mal über sich hinauswachsen. Ihre Durchschnittsleistung reichte, um auf 35:20 davonzuziehen.
Kurze Spannung kam eine Minute vor Ende auf, als die Lions auf den Endstand verkürzten. Zu mehr reichte es aber nicht. „Wir müssen jetzt alles versuchen, um den direkten Vergleich mit Dresden zu gewinnen“, sagte Cheftrainer Phil Hickey mit Blick auf das Rückspiel am Sonnabend. Hört sich an, wie der Auftritt der Braunschweiger aussah. Mit Glück zieht man als Vierter noch in die Playoffs ein.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.